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Geheimdienst-Affäre: USA überwachen weltweit SWIFT-Kontotransaktionen

operationcentre(ARK) Neben den bekannten Überwachungspraktiken der USA durch die NSA werden inzwischen auch Details bei der Beobachtung von Finanztransaktionen und Kontobewegungen bekannt und das weltweit.

Ein brasilianischer Nachrichtensender berichtet auf Informationsbasis des Wistleblowers Edward Snowden von Firmenüberwachungen des brasilianischen Ölkonzern Petrobras. Darüber hinaus heißt es, dass weitere Unternehmensnetzwerke wie Google durchleuchtet worden sein. Die Meldung wird konkret bei der Benennung der Spähziele. Es handele sich um die gezielte Überwachung von Finanztransaktionen die über den internationalen Standard SWIFT abgewickelt würden. Dieser Dienst wird vor allem für internationale Transaktionen und Wertpapiergeschäfte auch in Deutschland genutzt. Deutsche Händler sind an dieses Computersystem angeschlossen und wickeln damit täglich Milliarden Umsätze ab. Wie jetzt bekannt wurde, sei auch das französische Außenministerium von den Finanzüberwachung Praktiken betroffen.

Der amerikanische Geheimdienstdirektor James Clapper bestätigte die bekannt gewordenen geheimen Maßnahmen, verteidigte deren Zweck aber zur Wahrung vor terroristischen Aktivitäten. Die Programme dienten ausschließlich der Überwachung von terroristischen Finanzierungen und deren möglicher Strippenzieher.

Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hält nach seiner Bekanntmachung von NSA Praktiken mit mehreren Informations-Verteilern Kontakt, die global verteilt weitere Enthüllungen publik machen und damit das Spionagesystem der USA aufdecken. Auch im Bereich der neuen Meldungen über Kontenüberwachungen werden weitere Details angekündigt.

Bildquelle: Swift Operation Center / www.swift.com

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