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Wird T-Mobile USA nun doch verkauft?

(CT) Ein kleiner Schritt der T-Mobile USA hat für massive Spekulationen um einen möglichen Verkauf der Telekom-Tochter gesorgt. So wurde das Unternehmen auf eine niederländische Holding übertragen. Eine Börsenmitteilung informierte über diesen Schritt der Telekom. Die Telekom hat diesen Schritt aber aufgrund von steuerlichen Vorteilen durchgeführt, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem sei dies ein reiner interner Vorgang, um die Beteiligungsstruktur zu vereinfachen. Ebenso habe die Telekom bereits in Ungarn und der Slowakei gehandelt.

Verschiedene Unternehmen hätten Interesse

Dabei scheint es gar nicht so abwegig zu sein, das Unternehmen zu verkaufen. Medienberichten zufolge haben verschiedene Unternehmen Interesse an der US-Tochter der Telekom. Dazu zählt das Mobilfunk-Unternehmen Sprint ebenso wie das Unternehmen für Satellitenfernsehen Dish. Auch hat die Telekom schon mit AT&T über einen Verkauf von T-Mobile USA geredet. Das Unterfangen scheiterte jedoch an den Kartellbehörden. Mittlerweile hat MetroPCS eine Beteiligung an T-Mobile USA. Insgesamt noch 68,8 Prozent hält die Telekom noch an der US-Tochter. In den letzten Jahren hatte das Unternehmen stark Federn lassen müssen. Viele Kunden waren zur Konkurrenz gewechselt. Seitdem T-Mobile USA jedoch das iPhone anbietet geht es mit dem Kundenfluss wieder aufwärts. Zudem führten günstige Flatrate-Tarife dazu, dass sich Kunden dem Unternehmen zuwandten. Die Verkaufgerüchte führten Ende des letzten Jahres dazu, dass die T-Aktie einen starken Aufwärtstrend erlebte.

 

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