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Vodafone fokussiert sich auf den LTE-Ausbau

(CT) Vodafone will mehr Ehrlichkeit bei der Geschwindigkeit im Bereich des mobilen Internets an den Tag legen. Das Unternehmen versprach nur noch mit den am Ort realistischen Verbindungsgeschwindigkeiten zu werben. Die maximalen Geschwindigkeiten in der Werbung zu präsentieren höre sich zwar immer gut an, jedoch seien dann viele Nutzer enttäuscht, dass das Surferlebnis weit hinter den Erwartungen zurück bleibt. Zudem hat das Unternehmen angekündigt, regelmäßig über die im Datennetz erreichten Geschwindigkeiten zu berichten. Dazu wird zur Zeit eine Datenbank aufgebaut.

Datenbank wird als Karte im Internet verfügbar sein

Um diesen Vorhaben Rechnung zu tragen will das Unternehmen eine interaktive Karte im Internet veröffentlicht, in welche die Datenbank regelmäßig eingepflegt wird. Darüber sollen die Nutzer ganz einfach die Geschwindigkeit für das mobile Datennetz in ihrer Umgebung abrufen können. Dabei wird die Verbindungsgeschwindigkeit in drei verschiedenen Kategorien angezeigt: Optimale Übertragungsgeschwindigkeit, Geschwindigkeit bei mittlerer Auslastung und bei hoher Auslastung. Derzeit nimmt Vodafone eine der größten Optimierungen am eigenen Netz in der Geschichte des Unternehmens vor. Dabei kann es aufgrund von Abschaltungen von Basisstationen auch zu Einschränkungen beim Mobilfunk kommen.

Vodafone bemüht sich um einen schnellen und flächendeckenden LTE Ausbau

Das Unternehmen fokussiert sich weiterhin auf den LTE Ausbau in Deutschland. Bis 2015 soll, so betonte Vodafone auf der IFA Pressekonferenz, ein flächendeckendes LTE Netz des britischen Anbieters in Deutschland bestehen. Das Unternehmen biete bereits das größte LTE Netz im Vergleich mit seinen Wettbewerbern. Derzeit würden mehr als 180 Städte und 2300 Gemeinden in ländlichen Gebieten versorgt. Außerdem habe das Unternehmen mit LTE Cat 4 auch als erstes den Mobilfunkstandard der vierten Generation mit einer Geschwindigkeit von 150 Megabit pro Sekunde gestartet. Dafür werde die Frequenz 2600 Megahertz eingesetzt. Im 800 Megahertz-Bereich werden laut dem Unternehmen bis zu 50 Megabit pro Sekunde ermöglicht. Außerdem werde auch weiter am UMTS Ausbau gearbeitet. So wurde die Zahl der HSDPA-fähigen Basisstationen seit der letzten IFA verdoppelt. Außerdem wurden viele Stationen mit SRAN-Technologie ausgestattet. Damit können Kunden mit einer Geschwindigkeit bis 42 Megabit pro Sekunde das mobile Internet nutzen.

Vodafone bietet Mobilfunk-Tarife mit Ampya Musikflatrate an

Neuerungen gibt es auch bei den Tarifangeboten von Vodafone. So wird es neue Tarife mit inkludiertem Musikstreaming auf Basis von Ampya geben. Passende Tarife mit dem Musikstreaming der Unternehmen Sat.1 und ProSieben sollen ab Oktober verfügbar sein. Wie schon bei der Telekom mit den Spotify-Tarifen soll auch bei Vodafone das Musikstreaming nicht auf das übliche Datenvolumen angerechnet werden. Stattdessen erhalten Kunden des Mobilfunk-Anbieters 500 Megabyte extra für diesen Zweck. Für das Streaming werde das Dolby-Pulse-Format genutzt, um eine gute Tonqualität bei gleichzeitig niedriger Datenrate anbieten zu können. Die Nutzung der Ampya Musikflatrate kostet im Rahmen eines Mobilfunk-Tarifes bei Vodafone 9,99 Euro extra und damit genau so viel wie die Musikflatrate auf der Internetseite des Anbieters. Dafür stehen dem Kunden 20 Millionen Musiktitel, 100000 Radiostationen und 57000 Musikvideos zur Verfügung. Zudem können pro Monat 10000 Titel auf das eigene Gerät heruntergeladen werden um diese offline zu hören und so das eigene Inklusivvolumen zu schonen. Interessant an dem Dienst ist die „Passt-zu-meinen-Songs“-Funktion, die neue Titel auf Basis des eigenen Musikgeschmacks vorschlägt. Die Musik-Option steht in den Red-Smartphone-Tarifen sowie in den CallYa-Smartphone-Fun-Tarifen zur Verfügung. In den Einsteiger-Tarifen kann das Musikstreaming nicht genutzt werden.

Standrundgang auf dem Vodafone-IFA-Stand:



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