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Vodafone-Deutschland-Chef angezeigt: Mitschuld an Datendiebstahl soll bestehen

(CT) Der große Datendiebstahl, bei dem rund zwei Millionen Kundendaten gestohlen worden sein sollen, beschäftigte vor einigen Wochen die Medien. Doch das Problem ist noch lange nicht gelöst. Der Vodafone-Deutschland-Chef Jens Schulte-Bockum wurde jetzt von mehreren Kunden wegen einer Beihilfe zum Datendiebstahl angezeigt. Das berichtet die Wirtschaftswoche. Demnach soll Schulte-Bockum einen wesentlichen Anteil daran haben, dass die Kundendaten entwendet werden konnten. Ein Kunde aus der Eifel, der in dem Beitrag der Wiwo zitiert wird sagte, dass Vodafone eine erhebliche Schuld daran trage, dass diese Daten entwendet werden konnten. Eine genaue Zahl der eingegangenen Anzeigen gibt es bisher nicht. Hier werde es noch zwei Wochen dauern, bis die Informationen ausgeliefert werden könnten.

Abfrage auf der Internetseite schafft Klarheit

Bei dem Datendiebstahl wurden Kontonummer, Bankleitzahl, Name, Adresse, Geburtsdatum und Geschlecht der Kunden entwendet. Nicht betroffen sind Passwörter, PIN-Nummern, Handy-Nummern oder Verbindungsdaten. Der Täter soll ein Mitarbeiter eines externen Dienstleisters gewesen sein, so besagen es die aktuellen Ermittlungen. Ob ein Kunde betroffen ist oder nicht hat das Unternehmen mittlerweile per Brief mitgeteilt. Alternativ besteht die Möglichkeit auf der Internetseite des Unternehmens durch Eingabe von Kontonummer und Bankleitzahl eine Abfrage durchzuführen. Dort gibt es auch Tipps was Kunden tun können, falls sie von dem Hackerangriff betroffen sein sollten.

 

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