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Versicherung muss Schäden durch einen Wohnwagen begleichen

(CT) Wenn es durch Spurrillen zu einem Zusammenstoß zwischen Wohnwagen und Zugfahrzeug kommt, so muss die Vollkasko-Versicherung den Schaden tragen. Das entschied jetzt der Bundesgerichtshof. Das gilt allerdings nur dann, wenn die Police Schäden durch externe Ursachen abdeckt. Laut der Zeitschrift Auto Test beschädigte in dem Prozess ein Anhänger sein Zugfahrzeug aufgrund von Spurrillen. Laut einer Klausel in der Police deckt die Versicherungen auch Schäden „durch ein unvorhergesehenes, unmittelbar von außen her plötzlich mit mechanischer Gewalt einwirkendes Ereignis“. Nicht von der Police gedeckt sind jedoch Schäden, die ohne äußere Einwirkungen an Zugfahrzeug und gezogenem Fahrzeug entstanden sind. Die Spurrillen wurden damit als eine „Einwirkung von Außen“ durch das Gericht eingestuft.

Schaden ist von außen eingewirkt wurden

Das Gericht gab damit dem Kläger recht. Der Schaden sei weder durch das Zugfahrzeug noch durch das gezogene Fahrzeug entstanden. Es seien also äußere Einflüsse gewesen, welche den Schaden verursacht hätten. Äußere Einflüsse sind dabei auch die Fahrbahnbeschaffenheit sowie Witterungsbedingungen. Damit werden die Rechte der Versicherten gestärkt. Die KFZ-Versicherung kann unterdessen noch gewechselt werden. Die Frist für einen Wechsel läuft am 30.11. aus. Es ist damit zu rechnen, dass einige Fahrzeuge eine neue Einstufung durch die Versicherung erhalten. Dadurch wird es für manche Versicherungsnehmer teuer, sodass sich ein Wechsel lohnen könnte.

Über Christoph Till

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