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Versicherung Debeka soll Adressen von Menschen gekauft haben

(CT) Das Versicherungsunternehmen Debeka steht im Verdacht, jahrelang Adressen von Privatpersonen gekauft zu haben. Im Speziellen handelte es sich dabei um Personen die kurz vor der Verbeamtung standen. Das berichtet das Handelsblatt. Damit soll sich die Versicherung einen großen Vorteil gegenüber den Konkurrenten verschafft haben. Schließlich mussten sich die Personen gerade nach einer Versicherung umsehen. Ein ehemaliger Debeka-Mitarbeiter hat unter Eid den Kauf der Adressen durch seinen Vorgesetzten bekannt gegeben. Er habe sich nie gefragt ob das legal sei. Die Adressen seien jedoch eine große Hilfe bei der Aquise von Kunden gewesen. Die öffentliche Verwaltung der Debeka wies den Vorwurf zurück. Die Daten zu verkaufen ist jedoch laut der Versicherung durch die Behörden nicht gestattet.

Pressemitteilung zur Debeka soll Aufklärung liefern

In einer Pressemitteilung kommentierte das Unternehmen ebenfalls die Vorwürfe. Demnach räumte der Chef der Versicherung Uwe Laue, dass in den 80ern und 90ern tatsächlich Vertriebsmitarbeiter auf eigene Rechnung tatsächlich Adressen gekauft haben. Diese wurden an die Mitarbeiter weiter verteilt. Laue arbeitete von 1994 bis 1998 selbst als Vertriebsleiter. Er äußerte, dass damals die nötige Sensibilität für das Thema Datenschutz gefehlt habe. Der Kauf soll mit Hilfe von Bestechungen von Beamten möglich gewesen sein. Im Zuge der Vorwürfe hat das Unternehmen für 17000 Mitarbeiter einen neuen zeitgemäßen Verhaltenscodex eingeführt.

 

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