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Versicherung darf sich bei alten Autos nicht bei einer Wertminderung rausreden

(CT) Selbst wenn ein Unfallfahrzeug schon älter ist muss eine Versicherung für die Wertminderung dieses Autos aufkommen. Das entschied jetzt das Oberlandesgericht Düsseldorf und wies damit eine Versicherung in die Schranken, die aufgrund des Alters des Autos nicht für die Wertminderung zahlen wollte. Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass trotz des Alters eines Autos beim Verkauf nach einem Unfall eine Wertminderung zu beklagen sei. Ein Käufe werde beim Verkauf sich auch bei älteren Autos nach deren Unfallfreiheit erkundigen und werde auf einem deutlichen Preisnachlass bestehen, sofern diese Frage verneint werde.

Auto des Klägers ist 6,5 Jahre alt

Die Haftpflichtversicherung des Klägers hatte sich aufgrund des Alters des Autos des Unfallverursachers zunächst geweigert, die Zahlung der Wertminderung im Wert von 500 Euro zu tätigen. Das Fahrzeug ist 6,5 Jahre halt und hat bereits eine Laufleistung von 100000 Kilometer erzielt. Das Auto ist von der Marke Ford. Für Autofahrer, deren Auto beim Unfall durch ein anderes Auto beschädigt wurde bedeutet das praktisch, dass der Bescheid von der Versicherung nicht immer sofort hingenommen werden muss. Eine Wertminderung durch einen Unfall ist in jedem Fall immer vorhanden. Sollte der Unfall nicht selbst, sondern durch einen anderen Fahrzeughalter verursacht worden sein, so kann diese Wertminderung bei der Haftpflichtversicherung des Verursachers eingeklagt werden.

 

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