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Verkauf von EPlus an o2 durch Aktionäre abgesegnet

(CT) KPN kann sein deutsches Tochterunternehmen EPlus an die Konkurrenz von Telefonica verkaufen. Die Aktionäre stimmten dem Deal in einer außerordentlichen Hauptversammlung zu. Jetzt hängt der Erfolg des Deals nur noch von den Behörden ab. Unter anderem das Bundeskartellamt und die Bundesnetzagentur haben im Moment noch bedenken, wenn es um die Übernahme von EPlus durch Telefonica geht. Grund ist unter anderem die geänderte Wettbewerbssituation. Mit dem Kauf durch Telefonica würde sich die Anzahl der Mobilfunkanbieter in Deutschland von vier auf drei drastisch reduzieren. Speziell das auf den Preiswettbewerb fokussierte Unternehmen EPlus könnte dann dadurch bewirken, dass dieser Teil des Wettbewerbes in Zukunft in Deutschland nur noch eingeschränkt stattfindet.

Darf der entstehende Mobilfunkanbieter alle Frequenzen behalten?

Eine Frage die sich speziell die Bundesnetzagentur beschäftigt dürfte die Frequenzverteilung sein. Werden die Netze von o2 und EPlus zusammengelegt, so würden beide Anbieter zusammen das am besten abgedeckte Netz zur Verfügung haben. Das würde ebenfalls eine Wettbewerbsverzerrung zur Folge haben. Es wird damit gerechnet, dass dem entstehenden Unternehmen einige Frequenzen entzogen werden. Die Bundesnetzagentur hat bereits eine Stellungnahme eingefordert, bei der geklärt werden soll, welche Frequenzen das Unternehmen behalten will und wie diese eingesetzt werden sollen. Die Meinungen zur Fusion beider Unternehmen sind derzeit unterschiedlich. Während einige Experten keine größeren Folgen für den deutschen Markt befürchten, so rechnen andere damit, dass sich hier ein neuer Gigant entwickelt.

 

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