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Verbraucherzentrale will gegen Vodafone wegen LTE Zuhause Paketen klagen

(CT) Nachdem die Verbraucherzentrale Sachsen bereits gegen die Telekom einen Erfolg für sich verbuchen konnte, wird jetzt mit Vodafone gegen das nächste Telekommunikationsunternehmen vorgegangen. Auch hier wirft der Verein dem Anbieter vor, dass die LTE-Tarife als Festnetz-Ersatz vermarktet werden, dafür aber eigentlich von der Art her nicht tauglich sind. Nachdem Vodafone nach einer Abmahnung ankündigte, nicht darauf einzugehen zieht die Verbraucherzentrale jetzt vor Gericht wegen unlauterer Werbung. Grund für diesen Vorwurf ist die Drosselung, die laut der Verbraucherzentrale nur verschleiert dargestellt werde. Die Tarife werden nach dem Aufbrauchen des Volumens auf eine Geschwindigkeit von 384 Kilobits pro Sekunde gedrosselt.

Vodafone hat die Darstellung auf der eigenen Internetseite verändert

Mittlerweile hat Vodafone auf die Drohung der Klage reagiert und die Darstellung der eigenen Tarife überarbeitet. Während zuvor auf der Internetseite in den Fußnoten der Hinweis zu finden war, so findet sich die Drosselung jetzt direkt in der Tarifübersicht. An der Tarifstruktur, so wie es jüngst die Telekom gemacht hat, will das Unternehmen aus Düsseldorf aber nichts ändern. Die Tarife würden transparent kommuniziert. Es werde den Kunden direkt gesagt, dass es sich um ein Inklusivvolumen handele, bei welchem nach dem Aufbrauchen auf die beschriebene Geschwindigkeit gedrosselt werde. Vodafone will lediglich in Zukunft die Kommunikation noch stärker auf die Drosselung festlegen, damit Kunden wirklich wissen, dass das zu dem Tarif dazu gehört.

 

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