Startseite / News / Verbraucherzentrale Sachsen will 384 Kilobits-Drosselung beseitigen lassen

Verbraucherzentrale Sachsen will 384 Kilobits-Drosselung beseitigen lassen

(CT) Im Mobilfunk-Bereich ist der Begriff Flatrate schon seit Beginn der Technologie anders definiert, als das im Festnetz-Bereich der Fall ist. Statt dass wirkliche Pauschaltarife damit gemeint sind, kaufen Kunden bestimmte Volumina, die nach dem Aufbrauchen gedrosselt werden. Speziell bei LTE ist das der Verbraucherzentrale Sachsen ein Dorn im Auge. Dort hatte nämlich unter anderem die Telekom den Begriff Flatrate verwendet, was aus Sicht des Vereins irreführend ist. Gleichzeitig hat die Verbraucherzentrale Sachsen aber auch etwas gegen den Begriff „schnelles Internet“ mit dem die Telekom wirbt und will unter anderem, dass die Drosselung auf 384 Kilobits pro Sekunde nach dem Aufbrauchen des Volumens ganz abgeschafft wird, damit es endlich eine echte Flatrate ist. Der Verein hatte der Telekom in dem Zuge bereits Ende letzten Jahres eine Abmahnung zukommen lassen, in der zur Unterlassung der Werbung mit den schnellen Geschwindigkeiten und dem Begriff Flatrate aufgerufen wird. Diesem Aufruf ist die Telekom bereits am 17. Dezember 2013 nachgekommen. Die Forderung, die Drosselung der Verbraucherzentrale die Drosselung ganz einzustellen wollte das Unternehmen bisher jedoch nicht nachkommen. Die Frist dafür ist am 8. Januar bereits abgelaufen. Doch das Bonner Unternehmen zeigt sich gesprächsbereit, weshalb die Verbraucherzentrale die Frist jetzt auf den 15. Januar verlängert hat.

Speziell im ländlichen Raum ist DSL nicht verfügbar

Bis zu diesem Termin soll der rosa Riese, wie das Unternehmen auch genannt wird, eine endgültige Stellungnahme zur Drosselung abgeben. Verständlich ist die Forderung der Verbraucherzentrale Sachsens, denn immerhin verspricht die Telekom mit ihren Call & Surf via Funk Paketen eine Art Festnetz-Ersatz, der aber aufgrund der Limitierung nicht gegeben ist. Das ist auch der Punkt, weshalb die Verbraucherzentrale in diesem Punkt gegen das Unternehmen vorgeht. Speziell im ländlichen Raum gibt es viele Nutzer, die auf LTE sowie UMTS und andere Funktechniken für die Nutzung des Internets angewiesen sind, da es hier oftmals noch keinen DSL-Ausbau gibt.

 

Über Christoph Till

Check Also

Bild Immowelt-Kampagne

Sponsored Video: Mit immowelt.de sorgen- und stressfrei auf Wohnungssuche

Sicherlich kennen Sie das Problem, das sich wie ein unüberwindbar erscheinende Hürde bei der Wohnungssuche …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.