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VDSL Vectoring wird offiziell von der Bundesnetzagentur erlaubt

(CT) Die Deutsche Telekom kann ab sofort offiziell mit VDSL Vectoring arbeiten. Die EU-Kommission hat für einen Entscheidungsentwurf der deutschen Bundesnetzagentur ihre Genehmigung erteilt, welcher Anfang Juli der europäischen Behörde vorgelegt wurde. Die Telekom muss jetzt Musterverträge in geänderter Form vorlegen. Mit dem Vectoring ist es möglich VDSL mit einer Geschwindigkeit bis 100 Megabit pro Sekunde zu ermöglichen ohne dass dafür flächendeckend Glasfaserkabel verlegt werden müssen.

Unternehmen müssen jetzt in den Ausbau von Vectoring investieren

Das Vectoring ist Teil der Offensive der Telekom um noch mehr Nutzern VDSL in höchster Geschwindigkeit anbieten zu können. Die Bundesnetzagentur teilte in einer Pressemitteilung mit, dass jetzt der Ausbau und die Investition durch die Anbieter beginnen müsse. Wichtig sei auch, dass VDSL in ländlichen Regionen mit Vectoring zur Verfügung gestellt werde. Vectoring ermöglicht die höheren Datenraten dadurch, dass die Störungen durch benachbarte Kupferkabel minimiert werden. Das ermöglicht einen höheren Datendurchsatz. Der Zugang zu den schnelleren Anschlüssen darf aber nicht nur der Telekom zur Verfügung stehen. Auch weitere Anbieter müssen den Zugang zum schnelleren Netz bekommen. Sie können damit ihren Kunden ebenfalls die deutlich schnellere Technologie anbieten. Andere Kommunikationsanbieter wie zum Beispiel Vodafone haben jedoch noch einen weiteren Weg gefunden. Der britische Anbieter wird voraussichtlich demnächst Kabel Deutschland übernehmen und will dann vorzugsweise schnelles Internet über den Kabelanschluss anbieten.

 

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