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Ubuntu Edge: Canonical will Smartphone-Produktion per Crowdfunding finanzieren

(CT) Bereits im Januar stellte das Unternehmen Canonical auf dem Mobile World Congress in Barcelona das mobile Betriebssystem Ubuntu for Phones vor. Damit soll ein weiteres mobiles Open Source System das Licht der Welt erblicken. Was jedoch bisher immer noch fehlt ist ein passendes Smartphone, auf dem das System vorinstalliert ist. Das soll sich mit dem Ubuntu Edge ändern. Dabei handelt es sich um ein üppig ausgestattetes Smartphone, welches mit Ubuntu for Phones und einer aktuellen Android-Version im Dual-Boot Modus arbeiten soll. Weiterhin soll das Gerät per Micro HDMI an einen Monitor angeschlossen werden können und darüber einen kompletten Desktop-Rechner zur Verfügung stellen. Immerhin 32 Millionen Dollar muss Canonical für das Smartphone Projekt sammeln. Nach derzeitigem Stand wurden schon über 5,6 Millionen Dollar gesammelt.

Hardware-Spezifikationen sind noch flexibel

In dem passenden Video zur Bewerbung des Projektes versprach Mark Shuttleworth das leistungsfähigste Smartphone auf dem Markt zu bauen. Dazu soll unter anderem der zur Zeit der Fertigung leistungsstärkste Prozessor verbaut werden. Außerdem soll das Gerät mindestens 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte internen Speicher enthalten. Beim Display setzt Canonical auf einen 4,5 Zoll Bildschirm mit einer Auflösung von 1280×720 Pixeln. Grund dafür sei, dass das menschliche Auge laut Shuttleworth eh nicht mehr als 300 Pixel pro Zoll verarbeiten kann und eine entsprechend höhere Auflösung nur den Akku belaste. Für eine schnelle Verbindung zum mobilen Internet soll eine LTE Anbindung sorgen, die alle verfügbaren Frequenzen weltweit unterstützen soll. Außerdem wird es eine WLAN Anbindung für die Standards b, g und n geben, sowie Bluetooth 4.0 und NFC. Wer ein solches Gerät sein Eigen nennen will, der muss an der Crowdfunding-Aktion teilnehmen, die über die Plattform Indiegogo gestartet wurde.

Geräte noch vergünstigt erhältlich

Aktuell bietet Canonical Geräte zum Preis von 725 Dollar in einer limitierten Version an. Unbegrenzt viele Geräte gibt es für einen Preis von 830 Dollar. Zum Versand nach Deutschland müssen jedoch zu dem Kaufpreis noch 30 Dollar hinzuaddiert werden. Das Ubuntu Edge soll dabei am Ende, wenn möglich, auch etwas günstiger geliefert werden. Bisher verläuft die Kampagne erfolgreich. 10 Prozent des Preises wurden so bereits innerhalb der ersten 24 Stunden erwirtschaftet. Die Auslieferung der Geräte ist für Mai 2014 geplant. Eine Serienfertigung für den Massenmarkt ist allerdings nicht geplant.

Video zur Vorstellung des Ubuntu Edge

Über Christoph Till

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