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Telekom will „Flatrate“ aus bestimmten DSL-Angeboten streichen

(CT) Die Telekom hält weiterhin daran fest, in Zukunft Tarife mit integrierter Drosselung anzubieten. Wie die Rheinische Post berichtet will das Unternehmen jetzt DSL-Tarife, die mit einem festen Kontingent an inkludierten Volumen angeboten werden, nicht mehr als Flatrate bezeichnen. Damit reagiert das Unternehmen auf das Urteil, bei dem ein Gericht verboten hatte, Pauschaltarife mit Drosselung als Flatrate anzubieten. Geklagt hatte damals die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, die vor dem Landgericht Köln einen Sieg gegen das Unternehmen aus Bonn errang. Die Telekom hatte vor, im Jahr 2016 Flatrate-Tarife mit einer Drosselung ab 75 Gigabyte Übertragungsvolumen anzubieten. Zunächst sollten dabei 384 Kilobits an Geschwindigkeit für den Nutzer übrig bleiben. Nach massiven Protesten und einer Petition entschloss sich die Telekom die Drosselung auf 2 Megabit pro Sekunde zu beschränken.

Kunden verbinden mit dem Begriff Flatrate ein Pauschalangebot

Die Begründung für das Urteil gegen die Telekom begründete das Landgericht so: Der Begriff Flatrate werde von den Verbrauchern mit einem Pauschalangebot verbunden, welches in vollem Umfang und in voller Geschwindigkeit genutzt werden könne. Entsprechend würden viele Kunden verwirrt, wenn ein solcher Tarif mit Drosselung daher käme. So wie es aussieht will die Telekom aber dennoch nicht von ihren Plänen abrücken und dennoch ihre begrenzten Tarife anbieten. Verschiedene Unternehmen wollen diesem Schritt folgen und ihre DSL-Tarife beschränken.

 

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