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Telekom rüstet sich mit künstlicher DNA gegen Kabeldiebe

(CT) Immer mehr werden Kupferkabel auch bei der Telekom einfach so entwendet. Der Grund: Das Metall ist wertvoll und so verdienen sich Diebe den ein oder anderen Euro dazu. In Zukunft soll das jedoch natürlich ein Ende haben mit den Kabeldieben. Dabei werden Freileitungen mit sogenannter künstlicher DNA durch einen ferngesteuerten Hubschrauber benetzt. Die Registrierungsnummer der Flüssigkeit soll anschließend in einer großen Datenbank erfasst werden. Auf den ersten Blick kann die Farbe zur Kennzeichnung dabei nicht gesehen werden. Erst beim Beleuchten der Kabel mit einer Ultraviolettlampe ist die Farbe zu sehen. Der Code der künstlichen DNA kann außerdem von der Polizei mit einem Spezialmikroskop sichtbar gemacht werden. So können sie bei einem möglichen Kauf durch die Diebe nach einem Diebstahl direkt identifiziert werden.

Farbe soll abschreckende Wirkung haben

Doch nicht nur die Kabel sondern auch die möglichen Diebe werden mit der Farbe beim Diebstahl gekennzeichnet. Die Telekom hofft, dass diese neue Kennzeichnung mögliche Kabeldiebe von ihrer Tat abhält. Laut Telekom soll der durch die Kupferdiebe entstandene Schaden pro Jahr in den Hundertausend-Bereich gehen. Neben der Telekom sichert auch die Deutsche Bahn immer mehr ihrer Kabel mit Hilfe von künstlicher DNA ab. Außerdem werden zum Fassen der Diebe von der Polizei Hubschrauber mit Wärmebildkameras eingesetzt. So können auch Nachts die Kupferdiebe schnell gefasst werden.

 

Über Christoph Till

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