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Telekom geht auf Verbraucherzentrale bei LTE-Drosselung zu

(CT) Die Drosselung der Telekom im DSL-Bereich hat im letzten Jahr für Einiges an Aufsehen gesorgt. Petitionen wurden gestartet und auch Verbraucherzentralen schalteten sich ein, um die Pläne des Bonner Unternehmens zu stoppen. Im Funk-Bereich ist die Drosselung dagegen weit weniger verpönt. Dennoch hat die Verbraucherzentrale in Sachsen hier einen Schritt unternommen, um auch dabei die Telekom an der Drosselung zu hindern. Die Telekom hat jetzt auf die Abmahnung des Vereins reagiert und die Drosselung insgesamt stark eingeschränkt. Kunden haben jetzt die Möglichkeit, drei Mal das eigene Inklusivvolumen in den Call & Surf via Funk Tarifen zurückzusetzen und so erneut in den Genuss der vollen Geschwindigkeit zu kommen. Das gilt für die LTE-Tarife der Telekom, die als DSL-Ersatz in den ländlichen Regionen eingesetzt werden.

Weitere Anpassung möglich

Das heißt ganz praktisch: Sind die 10 Gigabyte, die in dem Tarif inklusive sind, aufgebraucht, so können bis zu drei Mal weitere 10 Gigabyte hinzugebucht werden. Die Verbraucherzentrale Sachsen selbst gab das Ergebnis bekannt, welches mittlerweile auch durch die Telekom bestätigt wurde. Das Bonner Unternehmen will dabei auch prüfen, wie viele Kunden von den Möglichkeiten der Zubuchung Gebrauch machen, um gegebenenfalls die Tarife noch anzupassen. Das Angebot gilt vorerst nur für Kunden, die ihren Call & Surf via Funk Tarif vor dem 5. Dezember gebucht haben. Danach hatte die Telekom den Tarif nicht mehr als Flatrate dargestellt, weshalb diese Preisgestaltung und das Inklusivvolumen dann nicht mehr angefochten werden konnten. Mit der Anpassung kommt die Telekom einer Klage der Verbraucherzentrale Sachsen zuvor. Der Verein wollte damit gerichtlich erwirken, dass Kunden eine echte Flatrate über den Verbindungsstandard LTE angeboten wird, damit auch Kunden im ländlichen Raum ohne DSL die Vorteile des schnellen Internets unbegrenzt nutzen können. Aktuell ist es so, dass die Tarife nach dem Aufbrauchen eines bestimmten Inklusivvoumens auf 384 Kilobits pro Sekunde gedrosselt werden.

 

Über Christoph Till

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