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Telekom: Drosselungsklausel wird am 5.12. gestrichen

(CT) Ginge es nach der Telekom, so würden ab 2016 alle Neukunden und Bestandskunden die ihren Vertrag verlängern mit einer Drosselungsklausel leben müssen. Das sollte praktisch bedeuten, dass nach einem Übertragungsvolumen von 75 Gigabyte die Geschwindigkeit heruntergefahren wird. Nachdem das Bonner Unternehmen jedoch einen Prozess vor dem Landgericht Köln verloren hat, hat sich die Telekom jetzt dazu entschieden, die Drosselungsklausel ab dem 5.12. aus den Verträgen zu streichen. Die Telekom will damit einen ersten Schritt gehen, um in Zukunft die eigenen Angebote transparenter zu kommunizieren. In den nächsten Tagen bekommen Kunden des Unternehmens deshalb eine Mitteilung in der sie darüber aufgeklärt werden, dass es keine Drosselung geben werde. Speziell in den Jahren 2013 und 2014 abgeschlossene Verträge sollen weiterhin ohne Drosselung angeboten werden.

Telekom will Flatrates und Volumentarife anbieten

Ganz vom Tisch ist die Drosselung jedoch nicht. Um Kunden Sparpotenziale zu ermöglichen sollen Kunden, die in Zukunft bei DSL etwas sparen wollen noch ein Tarif angeboten werden, bei dem nur ein bestimmtes schnelles Inklusivvolumen inkludiert ist. Damit will die Telekom Kunden erreichen, die das Internet nicht so intensiv nutzen. Derzeit gibt es noch keine Daten zu den neuen Tarifen. Die Einführung der neuen Tarife soll jedoch in den nächsten zwölf Monaten erfolgen. Die Drosselung an sich sei technisch jedoch erst ab 2016 möglich. Deshalb kann auch vor 2015 nicht mit neuen Tarifmodellen gerechnet werden. Der Preisunterschied, so ließ die Telekom verlauten, soll zwischen gedrosselten und nicht gedrosselten Verträgen bei fünf bis zehn Euro liegen. Poweruser sollen in Zunkunft damit höhere Preise zahlen als andere Kunden. Die Telekom will diese Kunden am Netzausbau beteiligen.

 

Über Christoph Till

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