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Sturm Xaver: Versicherungen schätzen den Schaden auf 20 Millionen Euro

(CT) Mittlerweile ist einige Zeit ins Land gegangen seitdem der Orkan Xaver gewütet hat und dennoch sind nicht alle Schäden beseitigt. Diese könnten die Versicherer jedoch teuer zu stehen bekommen, denn eine Schätzung der Prozinzial Nord Brandkasse, die am Donnerstag für das Gebiet Meklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein veröffentlicht wurde, schätzt den Schaden auf 15 bis 20 Millionen Euro. Damit ist der Orkan dennoch erheblich billiger als das Vorgängertief Christian, welches immerhin mit 80 Millionen Euro zu Buche schlug. Insgesamt 15000 bis 20000 Schadensmeldungen sollen nach dem Orkan eingegangen sein. Meklenburg-Vorpommern machte dabei allerdings eher einen kleineren Schaden aus. Hier wurden lediglich wenige hundert Schäden gemeldet.

Großschäden sind nur wenige zu beklagen

Auch hier sorgte Christian für wesentlich mehr Schäden. Insgesamt 55000 Schadensmeldungen gingen nach dem Orkan ein. Darunter waren auch viele, die mit über 100000 Euro etwas größer ausfielen. Die Versicherung gab an, die eingegangenen Schadensmeldungen unter Hochdruck abzuarbeiten. In Schleswig-Holstein, so berichtet die Rheinische Post, sei jedes dritte Gebäude unter dem Versicherungsschutz der Provinzial Nord Brandkasse, während in Meklenburg-Vorpommern der Marktanteil deutlich geringer ausfällt. Orkantief Xaver sorgte für Windgeschwindigkeiten über 140 Kilometer pro Stunde in Deutschland. In anderen Ländern wie etwa Schottland übersprang der Sturm sogar die Grenze von 200 Kilometer pro Stunde. Insgesamt fiel der Schaden in Deutschland jedoch geringer aus als erwartet.

 

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