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Sommerreifen im Winter gefährden den Versicherungsschutz der Kasko

(CT) Für den Wechsel der Reifen gilt die Regel: Von Oktober bis eine Woche nach Ostern Winterreifen. Deswegen ist es für Autofahrer längst wieder Zeit, die Reifen zu wechseln, um sich so für die kalte Jahreszeit zu rüsten. Wird das nicht getan, so werden Bußgelder bis 80 Euro und ein Punkt in Flensburg kassiert. Generell gibt es keine eindeutige Regel, wann die Winterreifen aufgezogen werden müssen. Stattdessen wird gesagt, dass sie am Auto sein sollten, wenn schlechte Straßenverhältnisse, Schnee, Eis und Reifglätte herrschen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Reifen mindestens eine Profiltiefe von drei Millimetern aufweisen.

Unfallschäden werden trotz Sommerreifen bei der Haftpflicht abgedeckt

Der Wechsel sollte entsprechend möglichst bald passieren. Den Versicherungsschutz gefährden aufgezogene Sommerreifen im Winter jedoch nicht. Passiert entsprechend ein Unfall im Winter und der Fahrer hat noch Sommerreifen drauf, so greift die Haftpflicht laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft trotzdem. Bei der Vollkaskoversicherung sieht das jedoch anders aus. Kann die Versicherung dem Fahrer nachweisen, dass er trotz schwierigen Wetterverhältnissen im Winter mit Sommerreifen unterwegs war, so kann die Versicherungen die Zahlungen kürzen. Dementsprechend gilt, dass die Winterreifen bald aufgezogen werden müssten, da das Wetter in den nächsten Wochen nicht besser wird. Die Sommerreifen sollten im Winter kalt, dunkel und trocken gelagert werden.

 

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