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Protest gegen Gazprom: Greenpeace Aktivisten und Reporter bleiben weiter inhaftiert

10156262943_7aaf79fb79_z(ARK) Der Einspruch zur Untersuchungshaft mehrerer Umweltaktivisten von Greenpeace International, ist vor dem russischen Gericht abgelehnt worden. Den insgesamt 30 Inhaftierten drohen eine mehrmonatige Untersuchungshaft.

Die russische Staatsgewalt zeigt sich unbarmherzig, wenn es um bloße Machtdemonstration geht. Vor fast drei Wochen wurde vor einer Gazprom Ölplattform in der russischen Petschorasee gegen die Ölbohrungen demonstriert. Unter den Aktivisten befanden sich auch zwei Reporter, einer davon der russische Journalist Denis Sinjakov, welcher auf dem Greenpeace Schiff, die Arctic Sunrise, von der Aktion berichten sollte. Der Vorwurf lautet “bandenmäßige Piraterie“. Unter diesem Vorwand wurden die 30 Beteiligten in unterschiedlichen Staatsgefängnissen untergebracht, dies unter teilweise menschenrechtsverletzenden Bedingungen. Die Anwälte von Greenpeace berichten davon, dass die Gefangenen unzureichend versorgt und per Video überwacht werden.

Für drei der insgesamt 30 Beteiligten hat die russische Staatsobrigkeit bereits eine Frist der Untersuchungshaft belegt. Zwei Aktivisten und einer der Fotojournalisten sollen noch bis einschließlich 24. November inhaftiert bleiben. Über die Straffestlegung der weiteren festgenommenen Protestanten soll noch im Laufe dieser Woche entschieden werden.

Sprecher von Greenpeace zeigen sich besorgt über die Situation und die Machenschaften der Regierung von Russland. Dem internationalen Protest haben sich auch die deutsche Bundesregierung sowie das französische Außenministerium angeschlossen. Weltweit haben bereits über eine Million Menschen per E-Mail an russische Botschaften appelliert und sich über die Inhaftierung der Greenpeace Aktivisten beschwert. Die Umweltorganisation informiert in ihrem Artikel über die Möglichkeit sich zu beteiligen.

Bildquelle © Greenpeace.de

Über Arno Kuss

Freiberuflicher Redakteur, Autor und Storyteller. Themenschwerpunkte: Zeitgeist, Gesellschaft und Umwelt. Für mich zählt die Geschichte in der Meldung. Google+

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