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o2 will VoLTE-Handover ins Livenetz bringen

(CT) Wenn mit einem LTE-Smartphone telefoniert wird, so geschieht das derzeit noch durch ein Umschalten auf das normale Mobilfunk-Netz. Der Grund: Die Netze in Deutschland sind derzeit noch nicht für die Telefonie über LTE gerüstet. Doch mehrere Mobilfunk-Anbieter bereiten die Telefonie über das schnelle Datennetz vor. O2 hat jetzt bekannt gegeben, das Handover von VoLTE auf GSM oder UMTS ermöglichen zu können. Dafür verwendet das Unternehmen den Begriff mobiles Voice over LTE. In diesem Jahr soll die neue Technologie getestet und eventuell auch bereits ins eigene Netz integriert werden.

Voice over LTE ist eine große Herausforderung

Der Grund, warum die Umsetzung von VoLTE eine so große Herausforderung ist hängt damit zusammen, dass LTE als reiner Datenstandard und nicht für den Transport von Gesprächen gedacht war. Entsprechend verwenden verschiedene Hersteller von Smartphones unterschiedliche Technologien um die Telefonie über das LTE-Netz möglich zu machen. Deshalb, so teilte o2 mit, habe die Technik des Handovers auch so lange zur Realisierung gebraucht. Schließlich darf das Gespräch nicht abreißen, wenn ein Kunde den Empfangsbereich von LTE verlässt. Dafür mussten an Hard- und Software Anpassungsarbeiten vorgenommen werden. Insgesamt existieren 30 verschiedene Systeme und Plattformen, die von den Entwicklern angepasst wurden. 60 Schnittstellen waren von der Entwicklung von mobilem Voice over LTE betroffen. Außerdem mussten sogar vier Schnittstellen für den Standard neu entwickelt werden. Wann genau mVoLTE für den Endverbraucher starten werde könne noch nicht gesagt werden. In erster Linie geht es jetzt erstmal darum, einen stabilen Betrieb aufzubauen. Das werde noch mehrere Monate in Anspruch nehmen. MVoLTE wird derzeit schon im Livenetz von o2 getestet. Dabei ist allerdings nicht das Handover auf UMTS enthalten.

 

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