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o2 und EPlus bekommen mehr Zeit von der Bundesnetzagentur

(CT) Die Übernahme von EPlus durch den Mitbewerber o2 bleibt weiterhin umstritten. Grund sind vor allem die Bedenken des Bundeskartellamtes sowie der Bundesnetzagentur. Letztere hat jetzt den beiden Unternehmen mehr Zeit eingeräumt um die Pläne rund um die verbleibenden Frequenzen zu klären. Anfang August wollte die Behörde bereits nach 14 Tagen eine Auskunft von den beiden Unternehmen haben. Der Grund für diese Klärung: Beide Unternehmen wollen direkt nach der Übernahme ihre Netze zusammenlegen. Die Bundesnetzagentur will jetzt wissen, welche Frequenzen die Unternehmen behalten wollen und welche sie an die Agentur zurückgeben. In anderen europäischen Ländern war in ähnlichen Fällen dem neu entstandenen Anbieter dann die Lizenz für einige Frequenzen entzogen worden.

Übernahme von EPlus noch nicht in trockenen Tüchern

Ob die Übernahme stattfindet ist derzeit auch noch nicht klar. Vor kurzem hat der Investor Slim bekannt gegeben, die Mehrheit an KPN, dem Mutterkonzern von EPlus, mit seinem Unternehmen América Móvil übernehmen zu wollen. Slim ist ein erklärter Gegner der Übernahme durch Telefonica. Um den Verkauf von EPlus an die Telefonica Germany zu verhindern muss Slim bis zum 4. September die Aktienmehrheit bei KPN erreicht  haben. Bis dahin entscheidet sich, wer bei der Investoren-Veranstaltung am 2. Oktober stimmberechtigt sein wird. Bei dieser Versammlung soll dann über die Pläne der Übernahme durch Telefonicá abgestimmt werden. Bis Mitte 2014 soll die Übernahme dann abgeschlossen sein.

 

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