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o2 strebt flächendeckende LTE Versorgung an

(CT) Derzeit hängt o2 noch hinterher, wenn es um den LTE Ausbau in Deutschland geht. So versorgt das Unternehmen vor allem Städte. Doch o2 plant das eigene LTE Netz weiter auszubauen. Das gab das Unternehmen bekannt. So wolle man in einem nicht festgelegten Zeitraum eine Vollversorgung erreichen. Derzeit erfolge der Datenausbau vor allem bedarfsgerecht. Zunächst gehe es darum die Netzqualität innerhalb der Städte zu verdichten. Danach erfolge der Ausbau in städtenahen Regionen sowie in Gebieten mit einer hohen Dichte an Kunden der Datendienste des Anbieters. Ein endgültiger Zeitplan wann die Vollversorgung erreicht werde ist noch nicht bekannt.

Das Ruhrgebiet erfährt eine schnellere Versorgung

Besonders im Ruhrgebiet habe das Unternehmen LTE schon weiter ausgebaut als das ursprünglich geplant gewesen sei. Neben Essen und Oberhausen sei auch das Netz in Dortmund und Bochum gestartet. Zudem erweitert o2 sein Frequenzspektrum. Wurde zunächst nur der 800 Megahertz-Bereich verwendet, so greift o2 jetzt für die Städte auch auf den 2600 Megahertz Bereich zurück. Diese Frequenz verfüge jedoch über schlechtere Ausbreitungseigenschaften, weshalb sie derzeit nur zusätzlich für eine bessere Indoor-Versorgung an Flughäfen und Bahnhöfen verwendet werde. Das soll zusätzliche Kapazitäten schaffen. In München, Halle, Berlin und Köln kommt der 2600 Megahertz-Bereich bereits zum Einsatz.

Prepaid und Roaming für LTE wird es vorerst nicht geben

Ein weiteres wichtiges Thema sprach o2 ebenfalls an. So werde es vorerst kein LTE Roaming und auch kein Prepaid geben. Prepaid Kunden beschäftigten sich demnach erst jetzt mit dem Thema Smartphones, sodass hier noch kein großer Bedarf vorhanden sei. Beim Roaming folgt o2 den anderen Mobilfunkanbietern, die derzeit ebenfalls noch keine Pläne für das LTE Roaming haben. Eine Migration der Smartphone Nutzer ins LTE Netz hält der Mobilfunkanbieter dennoch für sinnvoll. Grund dafür ist unter anderem eine gewünschte Entlastung des UMTS Netzes. Die LTE Nutzer könnten Kapazitäten freiräumen wenn sie auf LTE migriert würden. Ebenfalls noch vor der Einführung steht bei o2 VoLTE. Damit soll es ab dem ersten Quartal 2014 möglich werden, über den Mobilfunkstandard der vierten Generation zu telefonieren.

 

Über Christoph Till

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