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O2 nutzt Litfaßsäulen für zusätzliche Mobilfunkzellen

(CT) Besonders an stark frequentierten Orten gibt es Probleme: Weder Telefonate noch SMS oder Datenverbindungen sind über das Mobilfunknetz in Stoßzeiten wegen Überlastung möglich. Teilweise arbeiten Mobilfunkanbieter dann mit mobilen Sendestationen, die zu bestimmten Zeiten aufgestellt werden können. Dann können diese Stationen den Verkehr abwickeln und Sendemasten in der Umgebung werden nicht großartig belastet. Verstärkungen liefert auch die Pico Zelle, die an verkehrsreichen Orten zum Einsatz kommen. Diese waren bisher nur für Telefonate ausgelegt. Auf einer Litfaßsäule in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs hat o2 jetzt die erste Pico-Zelle mit UMTS Sendeanlage in fünf Metern Höhe montiert. Diese soll den Daten- und Telefonieverkehr in unmittelbarer Nähe abwickeln. Durch die niedrige Höhe sollen Störungen zwischen Basisstationen auf Dächern und der Litfaßsäule vermieden werden.

Weitere Litfaßsäulen sollen folgen

Damit die Basisstation funktioniert, wurde die alte Litfaßsäule abgerissen und eine neue hingesetzt. Diese ist innen hohl und verfügt über eine Tür. In der Säule ist dabei die Technik für die Zelle versteckt. Bundesweit ist o2 derzeit dabei, noch weitere Standorte zu finden, die als Basisstation genutzt werden können. Mit Hilfe dieses Konzeptes könnte o2 endlich seine Netzprobleme an einigen Stellen in Deutschland in den Griff bekommen. Gleichzeitig ergibt sich mit der Nutzung von Litfaßsäulen eine interessante Möglichkeit, wie auch andere Anbieter stark frequentierte Punkte gut abdecken können.

 

Über Christoph Till

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