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Naturkatastrophen: Versicherungen werden möglicherweise bald günstiger

(CT) Die Anzahl der Naturkatastrophen häufte sich in den letzten Jahren. Allein in diesem Jahr sorgten ein Hochwasser in Süd- und Ostdeutschland sowie Hagelstürme im Süden des Landes für Milliardenschäden. Hinzu kommt, dass die Versicherungen diesen Schaden zahlen müssen und damit stark zur Kasse gebeten werden. Das alles wäre ein Grund dafür, dass die Versicherungen teurer werden könnten. Für 2013 und 2014 rechnen Branchenkenner dennoch mit sinkenden Preisen. Gründe dafür sind im Wesentlichen der verstärkte Wettbewerb sowie die wachsende Nachfrage in aufstrebenden Märkten.

Der Kapitalmarkt haftet für hohe Versicherungssummen

Dazu trägt jedoch auch bei, dass Pensionsfonds höhere Summen in verbriefte Versicherungsrisiken, sogenannte Katastrophenanleihen stecken. Das transferiere die Katastrophenrisiken in den Kapitalmarkt. Dadurch drängen immer mehr Wettbewerber in den Markt die vorher nicht im Bereich der Katastrophenversicherungen aktiv waren. Ein wesentlicher Wachstumstreiber könnten jedoch auch die aufstrebenden Märkte sein. Der zweitgrößte Rückversicherer, die Swiss Re, gab vor kurzem bekannt, dass mit einer Verdopplung der Nachfrage in Wachstumsmärkten bis 2020 gerechnet werde. Besonders Länder wie China, Russland, Indien und Brasilien sind dabei zunehmend interessant. Hinzu komme die hohe Attraktivität von Versicherungen gegen Ernte- und Bauschäden in islamisch geprägten Ländern. Besonders die Mittelschicht will sich hier gegen Naturrisiken absichern. Derzeit wären von Versicherungen in Asien lediglich 22 Prozent der Fälle abgesichert.

 

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