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Monopolkommission fürchtet bei Fusion von E-Plus und o2 um Wettbewerb

(CT) Die Fusion zwischen o2 und E-Plus ist weiterhin ein heißes Eisen, wenn es um den deutschen Mobilfunk-Markt geht. Die Monopolkommission äußerte Bedenken an dem Vorhaben der beiden Unternehmen. Eine Konzentration, so sagte deren Vorsitzender Daniel Zimmer in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, stehe die Kommission kritisch gegenüber. Durch diese Fusion würden o2 und E-Plus zum größten Mobilfunk-Anbieter Deutschlands aufsteigen und sowohl Telekom als auch Vodafone überholen. Sollte es zu der Fusion kommen, so wird es nach dem Willen von Zimmers dann eine Umverteilung der Frequenzen im Mobilfunk-Markt geben.

Es muss ein Spektrum für ein neues Unternehmen geben

Derzeit bereitet die Bundesnetzagentur eine Neuversteigerung der Frequenzen vor. Sollte die EU-Kommission die Fusion zwischen E-Plus und o2 genehmigen, so müsse die Agentur ein ausreichendes Spektrum an Frequenzen anbieten, damit auch ein neues Unternehmen Platz im Markt finden könne. Derzeit rechnet die Mobilfunk Branche selbst aber nicht mit dem Eintritt eines neuen Unternehmens in den Markt. Ein neues Unternehmen muss zunächst sich ein eigenes Netz aufbauen und zudem erstmal einige Strukturen schaffen, bevor es starten kann. Das wäre mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden, den derzeit wohl eher keiner tragen wollen wird. Die EU-Kommission will bis zum 20. Dezember entscheiden, ob die Fusion genehmigt wird oder nicht.

 

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