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Microsoft: Synchronisation bei Skype zwischen unterschiedlichen Geräten soll verbessert werden

(CT) Mit dem Kauf von Skype wollte sich Microsoft im Bereich Messaging und Voice over IP für die Zukunft rüsten. Jedoch schleppt diese Software noch eine ganze Menge Altlasten mit sich herum. Dazu zählt unter anderem die schlechte Synchronisation zwischen verschiedenen Endgeräten. Der Grund dafür ist die Verwendung des Peer-to-Peer-Verfahrens bei dem Protokoll. Das sorgte dazu, dass bei Anrufen zum Beispiel lediglich eines der verbundenen Geräte klingelte oder das beim Start von Skype auf einem anderen Geräte eine große Liste von alten Nachrichten erstmal als Benachrichtigung angezeigt wurden. Diese Probleme sollen aber jetzt offenbar gelöst werden. Das jedenfalls sagte Skype Produktmanager Jeff Kunins gegenüber der Seite The Verge, der Updates für die App auf verschiedenen Plattformen ankündigte. Grund für die Verzögerung der Behebung des Problems sei die Einführung von Videonachrichten auf verschiedenen Plattformen gewesen. Das haben die Entwickler, so Kunins, schlecht geplant. In Zukunft soll das besser gemacht werden.

Wechsel der Server-Architektur sorgte für große Probleme

Microsoft ist schon seit längerem dabei, die Serverarchitektur zu wechseln. So will man in Zukunft statt auf die Peer-to-Peer Architektur lieber auf eine Cloud setzen. Damit soll dafür gesorgt werden, dass die Nachrichten in Zukunft auf allen Geräten gleichzeitig ankommen. Hier habe Microsoft auch den Anschluss an die mobilen Endgeräte verpasst. Gegenüber The Verge zeigte Kunins dabei die neuen Versionen von Skype für Windows und Windows Phone. Dabei gab es keine Probleme mehr in der Synchronisation. Die Nachrichten, so die neue Strategie, sollen in Zukunft gleichzeitig auf alle Geräte verteilt werden. Die Aktualisierungen sollen bald verfügbar sein.

 

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