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Menschen ohne Krankenkasse bekommen Beitragsschulden erstattet

(CT) Menschen ohne Krankenkasse sollten die Chance nutzen und sich bis zum Ende des Jahres bei ihrer vormaligen Krankenkasse melden. Wird die Frist eingehalten, so besteht bei einer gesetzlichen Krankenkasse die Möglichkeit, dass die Beitragsschulden erlassen werden. Das gab der Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins, kurz DAV, bekannt. Dabei werden sowohl die Beitragsschulden als auch die Säumnisgebühren erlassen. Trotz Pflicht zur Krankenversicherung in Deutschland kommen viele dieser nicht nach. Dazu zählen unter anderem Selbstständige, Arbeitslose oder Geringverdiener, die sich nicht freiwillig versichert haben.

Nichtversicherte müssen sich wieder versichern lassen

Seit 2007 besteht eine Pflicht zur erneuten Versicherung durch eine Krankenkasse in Deutschland. Gesetzlich Versicherte müssen demnach auch Beiträge zahlen, trotz dass sie den Versicherungsschutz verloren haben. Demnach sammeln sie trotz fehlender Versicherung weiterhin Beitragsschulden an. Auch für Privatversicherte besteht seit 2009 die Rückmeldepflicht bei der eigenen Krankenkasse. Versicherte die sich jedoch bis zum 31. Dezember dieses Jahres zurückmelden bekommen sämtliche Schulden erlassen und sind ab diesem Zeitpunkt wieder voll versichert. Das System der Krankenkassen ist auch ein wichtiges Thema im Wahlkampf. Einige Parteien fordern die Aufhebung der Unterscheidung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung. Die Herangehensweisen sind unterschiedlich. So will etwa die FDP die private Krankenversicherung für alle zugänglich machen, während die SPD beispielsweise die Abschaffung aller Krankenkassen will. Die Bürger sollen demnach lieber in eine Bürgerversicherung einzahlen.

 

Über Christoph Till

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