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KPN spart durch den Verkauf von EPlus Steuern

(CT) Der niederländische Mobilfunk-Anbieter KPN wird durch den Verkauf seines deutschen Tochterunternehmens EPlus einen Verlust von 3,7 Milliarden Euro einfahren. Das gab das Unternehmen in Den Haag bekannt und meldete diese Änderung der Finanzbehörde mit. Damit einhergehend ist jedoch auch, dass KPN Steuern sparen kann. Ab 2014 wird das zu versteuernde Einkommen nach dem Bericht Schritt für Schritt sinken. KPN hatte bereits im Juli angekündigt das Unternehmen EPlus für 8,1 Milliarden Euro an Telefonica zu verkaufen. Jedoch ist in den Bilanzen von KPN die deutsche Tochter mit einem erheblich höheren Wert geführt. Die Übernahme ist jedoch noch nicht durch die Aufsichtsbehörden genehmigt worden. Diese könnten aufgrund von Problemen den Coup noch abblasen. Interessant geworden ist KPN jedoch mit der geringeren Steuerlast definitiv für Carlos Slim, der schon seit längerem auf eine Übernahme des niederländischen Anbieters spekuliert.

Slim hält bereits 30 Prozent an KPN

In den nächsten Monaten könnte es deshalb zu einer Übernahmeschlacht kommen, denn Slim hat bereits 30 Prozent an Anteilen an KPN. Er will den Konzern für 7,2 Milliarden Euro übernehmen. Vorerst wurde die Übernahme durch die KPN Stiftung verhindert, die einen großen Teil von Vorzugsaktien erworben hat. Jetzt wird darüber spekuliert, inwieweit Slim nicht das aus der Fusion von Telefonica Germany und EPlus entstehende Unternehmen übernehmen wird.

 

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