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KPN Foundation verhindert Übername durch Carlos Slim

(CT) Mit einem massiven Kauf von Vorzugsaktien hat die KPN Foundation den drohenden Kauf des niederländischen Mobilfunkunternehmens durch Carlos Slim verhindert. Nach dem Verkauf dieser Aktien an die Stiftung hält Slim mit seinem Mobilfunkanbieter América Móvil nur noch 14,86 Prozent an dem Unternehmen. Das teilte die niederländische Börsenaufsicht mit. Vorher hatte das Unternehmen rund den doppelten Anteil an dem Unternehmen. Die KPN Foundation hat jetzt Stimmrechte von 50,07 Prozent erworben, obwohl sie lediglich 49,93 Prozent der Aktien überhaupt hält. Die Kaufoption hatte die Stiftung genutzt, um den Kauf von Carlos Slim zu verhindern.

Slim ist jetzt für den Verkauf von EPlus

Da EPlus eine direkte Tochter von KPN ist wäre auch der deutsche Mobilfunkanbieter von einem Kauf betroffen gewesen. Derzeit läuft die Übernahme von EPlus durch Telefonica Germany. Slim hatte hierbei eine oppositionelle Rolle eingenommen und wollte den Verkauf verhindern. Mittlerweile hat er seinen Widerstand aufgegeben und dem Verkauf des deutschen Mobilfunkanbieters zugestimmt. Grund dafür war unter anderem, dass die spanische Telefonica ihr Angebot zur Übernahme erheblich nachgebessert hatte. Noch ist die Übernahme nicht unter Dach und Fach, denn noch müssen die Behörden zustimmen. Dabei gibt es sowohl von der Bundesnetzagentur als auch vom Bundeskartellamt noch Bedenken. Das gilt vor allem im Bezug auf die Wettbewerbssituation und dem Verbleib diverser Mobilfunk-Frequenzen, die dem Unternehmen entzogen werden könnten.

 

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