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Kabel Deutschland Übernahme durch Vodafone auf dünnem Eis

(CT) Dass Vodafone Kabel Deutschland übernehmen will ist kein Geheimnis. Schone seit einigen Wochen steht fest, dass der britische Kommunikationsnabieter den Kabelanbieter in sein Portfolio integrieren möchte, um im Breitbandsektor stärker aufgestellt zu sein. Dabei geht es auch darum, der Telekom ein Schnippchen zu schlagen und führend im Festnetz-Bereich bei der Geschwindigkeit zu werden. Doch der Plan könnte scheitern. Vodafone kündigte heute an, das Angebot für die Übernahme nicht mehr nachbessern oder verändern zu wollen. Grund für diese Kommunikation war vor allem, dass eine nicht genannte Gruppe von Aktionären die Befürchtung äußerte, dass die Annahmeschwelle nicht erreicht werden könnte. Vodafone fordert deshalb, dass bis Mittwoch drei Viertel der Aktien an das Unternehmen ausgehändigt werden sollen, da sonst die Übernahme scheitern werde. Die Aktionäre fordern von Vodafone, die Annahmeschwelle zu senken um die Übernahme zu ermöglichen. In den letzten Jahren habe die Quote für Annahmen in der Regel bei rund 68,5 Prozent gelegen.

Vodafone will auch die kompletten Schulden von Kabel Deutschland mit übernehmen

Der britische Kommunikationsriese bietet insgesamt 87 Euro pro Aktie. Das Unternehmen soll damit inklusive seiner Schulden einen Wert von zehn Milliarden Euro haben. Auch deswegen gab der Vorstand die Empfehlung dafür ab, dass der Verkauf durchgeführt werden soll. Die Übernahme ist trotz der Aktienübergabe, sollte diese gelingen, noch nicht sicher. Zwar hat das Bundeskartellamt der Übernahme schon zugestimmt, jedoch bedarf es auch der Zustimmung der EU-Kartellbehörden.

 

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