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Kabel Deutschland: Übernahme durch Vodafone abgeschlossen

(CT) Mit dem Kauf von Kabel Deutschland hatte Vodafone im Wesentlichen ein Ziel im Blick: Das Unternehmen will der Telekom auch im Festnetz-Geschäft die Stirn bieten. Jetzt ist die Übernahme offiziell abgeschlossen worden. Vodafone hat für 87 Euro pro Aktie jetzt einen Anteil von 76,57 Prozent an Kabel Deutschland erworben. Damit zahlte der britische Kommunikationsriese insgesamt 7,7 Milliarden Euro für die Übernahme. Das Unternehmen aus Unterföhring soll trotz Übernahme durch Vodafone weiterhin eigenständig bleiben. Derzeit verzeichnet Kabel Deutschland 8,5 Millionen Kunden in 13 Bundesländern. An Internet- und Telefonkunden sind es derzeit allerdings nur zwei Millionen.

Kabel Deutschland arbeitet an drahtloser Verfügbarkeit

Während der Deal zwischen Vodafone und Kabel Deutschland erfolgreich über die Bühne gegangen ist, gibt es jedoch noch eine Baustelle, die eine wirkliche Konkurrenz zwischen Telekom und Vodafone möglich macht. Die Telekom verfügt derzeit nämlich über ein großes Netzwerk an WLAN Hotspots. Kabel Deutschland arbeitet hier jedoch bereits an einer passenden Lösung. So wurde vor einiger Zeit schon ein WLAN Netz an wichtigen Punkten in Berlin aufgebaut. Auch in Bayern kommen Nutzer schon in den den Genuss zahlreicher WLAN Hotspots. Doch Kabel Deutschland will da den Ausbau noch nicht beenden. So sollen in den Städten Braunschweig, Bremen, Dresden, Erfurt, Hamburg, Hannover, Kiel, Leipzig, Magdeburg, Mainz, Oldenburg, Osnabrück, Rostock, Saarbrücken und Trier bis Ende des Jahres 200 Spots installiert werden, an denen auch Nicht-Kabel Deutschland Kunden bis zu 30 Minuten pro Tag kostenlos im Netz surfen können. Kabel Deutschland Kunden können die Spots sogar unbegrenzt mit Smartphone, Tablet oder Laptop kostenlos nutzen. Ebenso will der Anbieter eine Idee von der Telekom übernehmen. Diese hatte nämlich vor einiger Zeit eine Kooperation mit Fon abgeschlossen und baut seitdem ein eigenes Hotspot-Netzwerk in Deutschland auf. Mit der Homespot-Initiative soll das WLAN-Netzwerk des Anbieters erheblich in Deutschland wachsen. Neukunden sollen bei der Bestellung so die Möglichkeit erhalten, gleich einen passenden Router zu bestellen, welcher die Bereitstellung eines solchen Netzes ermöglicht. Auch Bestandskunden können einen Hotspot anbieten. Beim Anbietern eines eigenen Hotspots strahlt der Kabelrouter zwei verschiedene WLAN Signale aus. Dabei ist eines für die private Nutzung, während das Andere für die Öffentlichkeit gedacht ist. Um die Störerhaftung zu umgehen springt Kabel Deutschland hier selbst in die Bresche und verspricht, im Falle eines Falles die Kosten zu übernehmen. Derzeit gibt es in Deutschland 1500 Hotspots, die von Kabel Deutschland betrieben werden.

 

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