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Internetpläne der CSU: SPD warnt vor digitaler Spaltung

(CT) Die Internet-Initiative von Alexander Dobrindt, dem neuen Minister für digitale Infrastruktur, ist grundsätzlich auf Zustimmung gestoßen. Jedoch gab es auch kritische Anmerkung zu seinen Plänen. So befürchtet die SPD eine digitale Zweiklassengesellschaft. Sie wünscht sich ein Internet für alle. Dazu sei mehr nötig als der Ausbau vonBreitband-Zugängen. Auch die digitale Kompetenz der Bevölkerung müsse gestärkt werden. So solle einer Spaltung der digitalen Gesellschaft zuvor gekommen werden. So gäbe es etwa Menschen, die zwar einen Zugang zum Internet hätten, aber über keinen Computer verfügen. Es sei allerdings gut, dass Dobrindt Wert auf einen schnellen Breitband-Ausbau legt.

Ein schneller Breitband-Ausbau soll in Deutschland vorgenommen werden

Dobrindt hatte am Wochenende mit der „Netzallianz Digitales Deutschland“ ein intensives Ausbau-Programm angekündigt. Dabei machte er sich für einen schnellen Breitband-Ausbau in Deutschland stark und sagte, dass unter der Initiative alle großen Internetunternehmen an einen Tisch geholt werden müssten. In der Welt am Sonntag sagte der Minister, dass man so gegenüber den anderen Kontinenten wie Spanien und Asien aufholen wolle. Damit soll auch verhindert werden, dass Deutschland im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung ins Hintertreffen gerät. Damit das funktioniert, müssen sämtliche Internetunternehmen zusammen arbeiten. Insgesamt, so rechnete der Branchenverband Bitkom aus, seien 20 Milliarden Euro an Investitionen notwendig.

 

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