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Inflation bleibt hartnäckig

Viele Verbraucher wissen es sicherlich bereits. Oder sie spüren es zumindest beim Blick in den Geldbeutel oder auf den Kontostand. Beim Kauf alltäglicher Waren muss nun wieder ordentlich tief in die Tasche gegriffen werden. Schuld daran hat die Inflation, die laut mehreren Medienberichten auf dem höchsten Wert sehr mehr als vier Jahren ist.

Teurer Lebensunterhalt

Zum ersten Mal seit mehr als vier Jahren sind die Verbraucherpreise um mehr als 2 Prozent gestiegen. Stark in die Höhe getrieben wird die Inflationsrate vor allem durch die Preise in den Bereichen Lebensmittel und Energie.

Gerade Gemüse ist in den vergangenen Wochen zum Luxusgut geworden. Um viele Gemüsesorten ist es aufgrund von ungeeigneten Witterungsbedingungen weit weniger gut bestellt als im vergangenen Jahr. Je schlechter die Ernte ausfällt, desto höher liegt der Preis – das hat sich in diesen Tagen ein weiteres Mal bewahrheitet. Stichwort: Eisbergsalat.

Aber auch die Energiepreise lassen für Verbraucher zu wünschen übrig. Das beginnt beim Strom, der – auch aufgrund der Ökostromzulage und weiterer Abgaben – ins Unermessliche gestiegen ist. Bei den Kraftstoffen setzt sich das allerdings fort. Gerade Autofahrer werden derzeit wieder so manches Mal nur widerwillig tanken.

Enormer Anstieg der Inflation

Gegenüber dem Vormonat stieg die Inflation in Deutschland um 0,6 Prozent. Damit schaffte es die Inflationsrate im Februar 2017 laut Statistischem Bundesamt auf 2,2 Prozent. In der Regel wird von der Wirtschaft und der EZB eine Inflationsrate von knapp unter 2 Prozent angepeilt, um ein optimales Wachstum zu garantieren.

Zuletzt konnte Deutschland in Sachen Inflation im August 2012 Werte dieser Art einfahren. Im Jahr 2016 war die Inflation kaum vorhanden – und erst recht nicht spürbar – gewesen.

Was zunächst gut klingt – schließlich kurbelt die Inflation indirekt auch die Wirtschaft an – hat aber auch seine Kehrseite. Gerade bei dem aktuellen Kurs, den die Europäische Zentralbank fährt, schauen Sparer in die Röhre. Die nur noch teilweise vorhandenen, mickrigen Zinsen können der Inflation nichts entgegensetzen. Die Preise ziehen stärker an, als es die Zinsen derzeit könnten. Somit schwindet das Geld der Sparer förmlich. Einer der schwerwiegendsten Gründe für viele, die derzeit ihre Anlagen überdenken.

Über Nicole Saelzle

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