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GDL fordert Versicherung gegen Lohneinbußen von der Bahn

(CT) Die Deutsche Bahn und die GDL befinden sich erneut im Arbeitskampf miteinander. Dabei geht es dieses Mal aber nicht unbedingt in erster Linie um höheren Lohn, sondern um eine Versicherung, welche seitens der Gewerkschaft gefordert wird. Der Wunsch der GDL: Alle Lokführer sollen eine Versicherung erhalten, die sie in gesundheitlich schwierigen Situation für den eingebüßten Lohn ausgleicht. Dabei denken die Mitglieder der Gewerkschaft vorwiegend an die Lokführer, welche aufgrund eines Selbstmordes einer Person ein Trauma erleiden. Diese Mitarbeiter müssen dann häufig in eine schlechter bezahlte Stelle wechseln und können nicht mehr ihrer normalen Arbeit nachgehen. Die Deutsche Bahn hat auf die Forderungen reagiert und bietet ihrerseits einen Tarifvertrag an, in dem eine Beschäftigungsgarantie bis zum Rentenalter gegeben ist. Alternativ kann auch eine einmalige Abfindung gewählt werden. Die Lokführer wollen noch in den nächsten Tagen auf die Offerte der Bahn reagieren.

In jedem Jahr scheiden 150 Lokführer aus gesundheitlichen Gründen aus

Die Lokführer, die aufgrund von Selbstmorden durch Dritte aus dem Dienst ausscheiden sind pro Jahr etwa 30. Hinzu kommen jedoch noch jede Menge, die aufgrund anderer gesundheitlicher Probleme die Segel streichen und mit ihrem Dienst aufhören. Insgesamt scheiden in jedem Jahr 150 Arbeitnehmer aus dem Lokführerdienst aus, weil sie es körperlich oder geistig nicht mehr können.

 

Über Christoph Till

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