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Freenet, United Internet und die Telekom übertragen E-Mails untereinander geschützt

(CT) Das Thema Datenschutz spielt eine immer wichtigere Rolle nach dem NSA-Ausspähskandal, der die deutsche Öffentlichkeit immer noch beschäftigt. Wahrscheinlich auch deswegen haben die Telekom und United Internet, wozu Web.de, GMX und 1und1 gehören, eine Initiative gegründet, wodurch der sichere Transport von E-Mails innerhalb Deutschlands gewährleistet werden soll. Dieser Initiative ist jetzt auch Freenet beigetreten. Damit verpflichten sich die E-Mail Dienste die Daten per SSL-Versicherung zu übertragen und diese ausschließlich im deutschen Raum und nach deutschem Recht zu handhaben. Speziell für die über diesen Standard transportierten E-Mails gibt es jetzt bei den unterstützten Anbieter eine neue Kennzeichnung, die den Kunden den sicheren Transport über die deutschen Server und per Verschlüsselung zusichert.

„E-Mail Made in Germany“ bedeutet nicht, dass E-Mails verschlüsselt werden

Bei der Kommunikation des Dienstes muss aufgepasst werden. Es handelt sich hierbei nicht um eine Verschlüsselung der E-Mails sondern lediglich um eine verschlüsselte Übertragung. Würden E-Mails verschlüsselt, so müssten die Empfänger ein Passwort eingeben, um den Inhalt überhaupt erst anzeigen so können. So funktioniert „E-Mail Made in Germany“ allerdings nicht. Aufgrund der verschlüsselten Übertragung über deutsche Server ist für einen sicheren Versand eine Verschlüsselung auch nicht zwangsweise notwendig. Diese würde lediglich der Mail ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal hinzufügen. Freenet selbst versprach, dass bereits seit zehn Jahren E-Mails nach deutschem Recht versendet werden und deswegen schon immer eine sichere Übertragung möglich gewesen sei. Freenet begrüßt diese Initiative deshalb und freut sich darauf, sich daran zu beteiligen.

 

Über Christoph Till

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