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EU senkt die Preise für Handy-Nutzung im Ausland

(CT) Das Telefonieren im Ausland war bis vor wenigen Jahren noch ein sehr teures Unterfangen. Anbieter verlangten in Nachbarländern teilweise Preise von mehreren Euro pro Minute. Die EU wollte dem einen Riegel vorschieben und hat deswegen den sogenannten Euro-Tarif ins Leben gerufen. Dieser soll Obergrenzen festlegen, welche für Preise pro Telefonminute, SMS oder Megabyte gelten dürfen. Mit dem heutigen 1. Juli tritt die nächste Preissenkung in Kraft, die teilweise erhebliche Einsparungsmöglichkeiten für Verbraucher im Urlaub mitbringt. Im nächsten Jahr könnte das Roaming nach den Wünschen der EU sogar ganz abgeschafft werden.

Maximal 28,56 Cent pro Minute werden für Telefonate fällig

Stark gesunken sind zum Beispiel die Minutentarife, wenn es um Telefonate aus dem EU Ausland ins Heimatland oder in ein anderes EU Land geht. Bisher fielen hier Preise von maximal 34,51 Cent pro Minute an. Ab sofort werden nur noch 28,56 Cent pro Minute fällig. Für einen eingehenden Anruf dürfen die Anbieter nur noch maximal eine Gebühr von 8,33 Cent pro Minute verlangen. Bisher waren es 9,52 Cent pro Minute. Auch SMS sind innerhalb der EU ein bisschen günstiger geworden. Bisher kostete eine der beliebten Kurzmitteilungen 10,71 Cent, jetzt müssen nur noch 9,52 Cent gezahlt werden.

Mobiles Internet wird erheblich billiger

Auch beim mobilen Internet hat sich beim Surfen im Ausland etwas getan. Zunächst wird es jetzt Kilobyte-genau abgerechnet, sodass keine bösen Überraschungen mehr befürchtet werden müssen. Die Nutzung des mobilen Internets ist bisher über UMTS und GPRS möglich. Ein Megabyte kostet jetzt nur noch 53,55 Cent. Bisher fielen 83,3 Cent pro Megabyte an. Die Preise gelten sowohl in Vertrags- als auch in Prepaid Tarifen. Die Tarife sind für alle Mobilfunkanbieter verpflichtend.

 

Über Christoph Till

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