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EU-Finanzminister beschließen: Keine Steuergelder mehr für Bankenrettung

Irische_EU-Ratspräsidentschaft_2013_Logo.svg(ARK) Brüssel. Am Freitag endet die irische Ratspräsidentschaft. Zum Abschluss haben sich die EU-Finanzminister hinsichtlich der zukünftigen Bankenrettung geeinigt. Diese Einigung beschreibt vor allem eine gravierende Änderung hinsichtlich der Refinanzierung. Der Steuerzahler wird entlastet.

Gestern wurden Berichte übe die ehemalige und inzwischen abgewickelte irische Bank “Anglo Irish Bank“ bekannt. Dessen Manager hatte sich im Jahr 2008 in der Finanzkrise herablassend über die Staatsgelder und Steuerzahler lustig gemacht. Die Telefongespräche mit Bankkollegen wurden abgehört. Kurz vor der morgen endenden EU-Ratspräsidentschaft der Iren wurde eine wichtige Entscheidung hinsichtlich zukünftiger Finanzkrisen getroffen.

Entgegen bisherigen Methoden sollen zukünftig keine Staatsmittel beziehungsweise Steuergelder zur Krisenbewältigung von Banken zur Verfügung gestellt werden. Stattdessen sollen Bankanteilshaber und Aktionäre zur Kasse gebeten werden. Auch die Privatkunden kommen nicht ohne Verantwortung davon. Zukünftig sollen Kunden mit einer Kapitalanlage von über 100.000 Euro mit in die Sanierungspläne der Kreditinstitute einbezogen werden.

Bildquelle: Wikipedia / Logo Irische EU-Ratspräsidentschaft 2013

Über Arno Kuss

Freiberuflicher Redakteur, Autor und Storyteller. Themenschwerpunkte: Zeitgeist, Gesellschaft und Umwelt. Für mich zählt die Geschichte in der Meldung. Google+

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