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EU: Die Übernahme von Skype durch Microsoft war rechtens

(CT) Die Übernahme von Skype durch Microsoft im letzten Jahr war rechtlich vollkommen in Ordnung. Das bestätigte jetzt die Europäische Union in einem Gerichtsurteil. Demnach schränke die Übernahme weder im privaten noch im geschäftlichen Sektor den Wettbewerb ein. Geklagt hatten das amerikanische Unternehmen Cisco Systems und das italienische Unternehmen Messagenet. Das Urteil kann noch vor dem Europäischen Gerichtshof angefochten werden. Microsoft hat das Unternehmen im März 2011 für 8,5 Milliarden Dollar übernommen. Die EU-Kommission hat daraufhin die Übernahme geprüft inwieweit diese genehmigt werden kann. Gegen die Genehmigung legten dann die konkurrierenden Unternehmen Klage ein und wollten so bewirken, dass die Entscheidung rückgängig gemacht wird.

Cisco ist enttäuscht über die Entscheidung der Europäischen Union

Wie erwartet zeigte sich Microsoft erfreut über das Urteil. Cisco Systems äußerte jedoch über eine Mitteilung, dass sich das Unternehmen eine erneute Prüfung seitens der Europäischen Kommission gewünscht hätte. Hauptkritikpunkt an der Übernahme war, dass Microsoft durch den Kauf von Skype 80 bis 90 Prozent Marktanteil in der Voice over IP Branche gewonnen hat. Jedoch, so sagten die Richter, könne ein solcher Marktanteil schnell verloren gehen. Die IT-Branche bewege sich jedoch sehr schnell. Außerdem ist Microsoft derzeit auf Smartphones und Tablets noch nicht so präsent. Dementsprechend sei auch hier noch großes Wachstumspotenzial.

 

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