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Deutschland ist pleite – ist eine Rettung überhaupt noch möglich?

Staatsverschuldung
Bildquelle: rebel / pixelio.de

(AK) Die schwierige Finanzlage der Staaten wird immer offensichtlicher und ist inzwischen zu einem globalen Problem geworden. Dass die Reichen in unserer Demokratie immer reicher werden und die Armen immer ärmer, dass ist schon lange allzu gut bekannt. Doch die Lage spitzt sich weiter zu und eine zukünftige Staatskrise ist nicht völlig abwegig – im Gegenteil: viele Kritiker sehen sie schon fast als Prognose an. Der Grund hierfür ist einfach der, dass selbst das Aufbringen der Zinsen zu einer ständigen Neuverschuldung führt. Anstatt den Schuldenberg langsam abzutragen, wächst er einfach weiter in immense Höhen.

Das sind die Fakten zur Finanzlage von Deutschland

Das Schuldenproblem von Deutschland wurde erst im Jahr 1995 zum politischen Thema – davor befanden wir uns seit 1955 im so genannten Schuldenaufbau. Die in den Jahren überhöhten Staatsausgaben konnten problemlos durch neue Schulden getilgt werden und für die deutschen Bürger geschah dieses völlig unbemerkt. Als das Problem vor Jahren schließlich an die Öffentlichkeit gelangte, kam ein großer Aufschrei und damals vordersten Parteien wurden mit wüsten Beschimpfungen versehen. Tatsächlich war dieses aber nicht Schuld der gerade aktuellen Politiker, sondern ein Problem, welches bereits Jahre zuvor im Verborgenen bestanden hatte.

Seit dieser Zeit befinden wir uns im so genannten Reformstau – die Zinsen für die bisherige Staatsverschuldung können nicht mehr aus einer Neuverschuldung getilgt werden, sondern müssen durch die eigenen Steuermittel aufgebracht werden. Hier wird das Schuldenproblem des Staates zum ersten Mal fühlbar für die Bürger, denn nun müssen Steuererhöhungen und harte Sparprogramme des Staates zur Tilgung der Zinsen hinzugezogen werden.

Wenn Sie sich schon oft über die immensen Steuern aufgeregt haben, die Ihnen regelmäßig von Ihrem Verdienst abgezogen werden, dann werden Sie sich bei diesen Zahlen kaum noch darüber wundern: pro Kopf sind das rund 1.100 Euro, die jährlich an Zinsen gezahlt werden müssen. Betroffen sind in dieser Rechnung alle Staatsbürger – also selbst kleine Kinder in ihrer Wiege oder die pflegebedürftigen Senioren in ihrem Altersheim. Und: es dreht sich hierbei wirklich nur um die Zinsen. Hinzu kommen noch die eigentlichen Staatsschulden, welche sich pro deutschem Staatsangehörigen auf rund 30.000 Euro belaufen.

Wir tragen nicht nur die Staatsverschuldung

Neben dem Blick auf die alleinige Staatsverschuldung müssen auch immer die Unternehmens- sowie Privatschulden eines Staates beachtet werden, damit man sich tatsächlich ein Gesamtbild von der hier herrschenden Volkswirtschaft machen kann. Denn die Unternehmensschulden werden direkt an die Bürger weitergegeben – in Form von den hohen Produktpreisen. Zum erkennbaren Vergleich wird die Verschuldung einer Volkswirtschaft gerne anhand der Prozente vom Bruttoinlandsprodukt gemessen – also alle Waren und Produkte, welche innerhalb eines Jahres in Deutschland hergestellt wurden.

Nimmt man hier die Staatsverschuldung alleine, dann liegt man in Deutschland bei der Verschuldung bei 82% vom Bruttoinlandsprodukt. Hinzu kommen dann noch die Unternehmens- und Privatschulden, die mit rund 190% noch einmal draufschlagen – ergibt eine Gesamtschuld von 270% des Bruttoinlandsproduktes.

In Euro ausgedrückt entsprechen diese Zahlen einem Schuldenberg von gut 100.000 Euro pro Kopf in Deutschland, was einer jährlichen Zinsabtragung von mehr als 4.000 Euro entspricht. Nimmt man die Zahlen vom Statistischen Bundesamt, dann lag der durchschnittliche Verdienst im Jahr 2012 bei einem Brutto-Jahreseinkommen von 32.446 EUR. Hiervon wären die angegebenen Zinsen noch relativ gut zu tilgen (insofern man nun einmal davon absieht, dass das Jahreseinkommen bei vielen auch deutlich geringer ausfällt), doch es müssen natürlich auch die Zinsabtragungen der Nicht-Verdiener hinzu gezogen werden – und davon gibt es in jedem Land eine Menge. Neben den Arbeitslosen sind da ja auch noch die Kinder und die Rentner und damit sieht die Zahl schon wieder ganz anders aus. Und genau das ist der Grund, warum der Lebenstandard in Deutschland nur weiter sinkt und seit über 30 Jahren auch keine steigende Tendenz mehr gezeigt hat.

Was nach dem Reformstau noch kommen kann

Nun ist der Reformstau, in welchem wir uns gerade befinden, noch lange nicht das Ende vom Lied. Denn in mehreren Stufen kann es mit der Verschuldung des Staates noch weiter hinab gehen – bis im Endstadium letztendlich die Staatskrise eintreten würde, in welcher der Staat seinen Zahlungspflichten in keinster Weise mehr nachkommen könnte und eine Verelendung der Bevölkerung eintreten würde.
Aber vor der Staatskrise würde als erste Stufe nach dem Reformstau der geschwächte Staat auf den Plan treten, welcher in Italien in den 80er Jahren aufgetreten ist.
Durch die Finanzierungsprobleme könnte die staatliche Kontrollfunktion nicht mehr ausreichend ausgeführt werden und es würde dadurch vermehrt zu Schwarzarbeit sowie zu einer Mafia-Bildung kommen. So würde weiteres Geld dem Staat entzogen werden, die Finanzprobleme verstärkt und letztlich der Finanzkrise Tür und Tor geöffnet werden – denn durch die geschwächte Bonität des Staates würden gleichzeitig auch die Zinsen für zukünftige Kredite in immense Höhen steigen. Ein sehr aktuelles Beispiel für die Finanzkrise ist Griechenland und hieran können Sie gut erkennen, welche Folgen dieses für die Bevölkerung mit sich bringt.

Was der Staat dagegen unternimmt

Nun ist es natürlich auch im Interesse der Politiker, dass dieses düstere Szenario umgangen wird und rechtzeitig ein Weg aus dem Reformstau gefunden wird. Schließlich würde es hierdurch auch ihnen persönlich an den Kragen gehen – hier dürfen Sie sich ausnahmsweise einmal sicher sein, dass die Interessen von Politik und Bevölkerung im Einklang sind.
Hierzulande werden vor allem folgende Maßnahmen zur Schuldenregulation ergriffen:

  1. Erhöhung der Steuern
  2. Unterstützung des Wirtschaftswachstums
  3. Veräußerung von Staatseigentum sowie
  4. Reduktion der öffentlichen Ausgaben

Das Problem an den Maßnahmen: sie funktionieren nicht

Tatsächlich sind die Maßnahmen zur Schuldenregulation nur ein Tropfen auf den heißen Stein und können bestenfalls die akuten Finanzierungsprobleme hinauszögern. Denn Steuern können natürlich nicht unbegrenzt erhöht werden – einerseits führt dieses dazu, dass die Kaufkraft der Steuerzahler sinkt und damit Einbußen in der Wirtschaft erkennbar wären. Andererseits würden auch Besserverdiener in einem solchen Fall lieber eine Auswanderung vornehmen oder ihre Einnahmen durch illegale Möglichkeiten schützen. Dem Staat sind in diesem Fall also die Hände gebunden und die Steuererhöhungen bereits jetzt fast völlig ausgeschöpft.

Auch die Unterstützung vom Wirtschaftswachstum in Form von Förderungen und Investitionen ist kaum eine reale Größe zur Schuldenregulierung, denn hierfür werden wieder erneut Schulden vom Staat erfordert. Ohne Geld ist keine Unterstützung möglich und so würde der Schuldenberg vorerst weiter angehoben werden. Zudem ist ein zweites Problem bei dieser Maßnahme, dass das Wachstum in der Wirtschaft nicht unbegrenzt möglich ist – einerseits wegen den benötigten Ressourcen und andererseits auch wegen dem nötigen Absatzmarkt für die Wirtschaftsprodukte.
Durch Steuern und ständige Erhöhungen der Produktpreise ist die Kaufkraft der meisten Deutschen deutlich gesunken, wodurch der Absatzmarkt hierzulande kaum noch steigerungsfähig ist. Zieht man nun auch das Ausland als weiteren Absatzmarkt in Betracht, dann fällt hier wieder das globale Finanzproblem ins Gewicht – Deutschland zahlt Milliarden in Rettungstöpfe ein, damit andere europäische Länder nicht vollends in die Staatenkrise geraten. Wer kommt denn hier auf die Idee, dass diese Länder als Absatzmärkte dabei helfen können, dass sich unsere Schuldenprobleme besser regulieren lassen?! Eine weitere Maßnahme also, die keine geeignete Hilfestellung geben kann.

Auch auch die Veräußerung von bisherigem Staatseigentum stellt nur eine kurze Finanzspritze dar, denn auf längere Sicht sind dann aus diesen Bereichen auch keine Einnahmen mehr möglich. In Deutschland ist hierfür die Privatisierung der Krankenhäuser ein gutes Beispiel, welche für den Staat keine nennenswerten Vorteile erbracht hat. Tatsächlich ist es in den meisten Fällen so, dass dem Staat ein Großteil der Aufsichtsmöglichkeiten für das Finanzwesen des Krankenhauses entzogen wurden – dafür springen die Städte jedoch immer wieder ein, wenn es zu akuten Finanzierungsproblemen des Krankenhauses kommt.

Bleibt noch die Verminderung der öffentlichen Ausgaben, welche jedoch ihrerseits wieder mit einer sinkenden Kaufkraft einhergeht und sich daher von einer anderen Seite her wieder negativ auf die Finanzlage auswirken würde. Gleichzeitig gibt es im Sozialstaat Deutschland zahlreiche Gesetze, die starke Einkürzungen in den verschiedenen Bereichen unmöglich machen – stattdessen wird vom Bundesgerichtshof in regelmäßigen Abständen die Höhe für Sozialhilfe sowie Arbeitslosengeld erhöht. Dieses ist nur verständlich, wenn man die dauernd steigenden Lebenskosten bedenkt – allerdings für die Finanzlage von Deutschland ein großer Nachteil.

Das Problem: Die Vermögensverteilung

Es ist in Deutschland auch weniger das Problem, dass zu wenig Geld vorhanden wäre – verhältnismäßig geht es uns hier sehr gut. Allerdings ist die Verteilung des vorhandenen Geldes die Kernursache des Problems, denn während die Reichen immer reicher werden, fehlt es den Armen sowie Mittelständlern inzwischen an nahezu allen Ecken und Kanten.

Nahezu erschreckend wirken die Zahlen von der realen Vermögensverteilung, denn 58% des gesamten privaten Vermögens in Deutschland gehören den reichsten zehn Prozent. Sprich die restlichen 90 Prozent müssen sich die restlichen 42% teilen, wobei es auch hier zu deutlichen Unterschieden kommt. Die ärmsten sieben Prozent weisen hier sogar nur ein negatives Vermögen auf oder einfach gesagt: sie sind hoch verschuldet.

Die reichere Gesellschaftsschicht nutzt einen Teil des Vermögens zwar für ihre eigene Kaufkraft, wodurch eben auch die Wirtschaft wieder angekurbelt wird – aber eben nur einen Teil. Der weitaus größere Anteil des Vermögens von der Wohlstandsschicht wird in der Regel angelegt und dient als Vorsorge – für die Wirtschaft und damit auch den deutschen Staat von daher zum Großteil nutzlos. Zwar müssen auch die Reichen hierzulande Steuern zahlen und tragen damit auch zum Abbezahlen der Staatszinsen bei, doch diese sind prozentual gesehen sogar deutlich günstiger als die Steuereinnahmen der Mittelständler oder Armen. Der Grund: Würden die wohlhabenderen Menschen in Deutschland ebenso belangt werden, dann würde eine Vielzahl von ihnen einfach mit ihrem Vermögen in ein anderes Land umsiedeln. Ein Land, welches ihnen mehr von ihrem Geld lässt und ihnen damit eine sicherere Zukunft ermöglicht.

 

Eine Umverteilung des Vermögens als Lösung?

Viele Theoretiker haben sich bezüglich der extremen Unterschiede in der Vermögensverteilung Gedanken gemacht und es wurden unterschiedliche Varianten entwickelt, wie eine Umverteilung aussehen könnte. Theoretisch ist dieses durchaus machbar und würde dazu führen, dass die armen Gesellschaftsschichten wesentlich vermögender werden würden und sich damit natürlich auch dessen Kaufkraft erhöht. Je nach Variante müssten die oberen zehn Prozent entweder drei Viertel oder sogar zwei Drittel abgeben, damit eine durchaus gerechte Lösung gefunden wäre und es keine Armut mehr gäbe. Und im Prinzip würden diese Summen zwar verhältnismäßig hohe Einbußen erfordern – vom reinen Geldbetrag gesehen würden sie dennoch reich bleiben.

Doch die Praxis sieht hier ganz anders aus, denn natürlich würde keiner der oberen zehn Prozent einfach so einen Großteil seines Vermögens abgeben. Das ist natürlich in keinster Weise boshaft, denn das Geld dient diesen Menschen schließlich auch als finanzielle Sicherheit und diese würden Sie wahrscheinlich auch nicht freiwillig abgeben. Zudem haben sich die meisten dieses Vermögen schließlich auch redlich verdient und es nicht einfach geschenkt bekommen. Oder würden Sie den Großteil Ihres Einkommens einfach an bedürftige Menschen abgeben, wenn Ihnen dann noch genug zum Leben bleiben würde?

Nun könnte die Politik rein hypothetisch auch dazu übergehen, dass diese Umverteilung des Vermögens nicht auf freiwilliger Basis geschieht, sondern zwangsweise angeordnet werden würde. Die Flucht ins Ausland könnte möglicherweise auch durch entsprechende Gesetze verhindert werden – doch wie würde es nach einigen Jahren mit der Vermögensverteilung aussehen? Würden die Armen hierdurch ihre Geldsorgen endgültig los sein und damit für einen dauerhaften Wirtschaftsaufschwung sorgen? Die Antwort darauf ist ein ganz klares Nein. Sicherlich würde ein Teil der vorher Armen den plötzlichen Geldsegen sinnvoll nutzen, ihn vielleicht gewinnbringend investieren und das eigene Vermögen damit weiter vergrößern. Doch ein mindestens ebenso großer Anteil würde nach einer Zeit wieder zurück in die Armut geraten – ob durch falsche Spekulationen oder auch vielleicht einfach einem sinnlosen Verprassen des Geldes.

Eine zwangsweise Umverteilung des Vermögens würde daher zwar kurzfristig eine Hilfe sein, die Wirtschaft ankurbeln und somit auch die Steuerlast von Deutschland zu senken helfen, doch eben nur kurzfristig. Die Reichen wären unzufrieden über den Zwang und hätten vielleicht auch ihre eigene Altersabsicherung verloren. Letztendlich ständen wir wieder am Anfang und hätten nichts gewonnen.

Ein möglicher Rettungsanker

Tatsächlich bleibt nur eine einzige Lösung, welche das Finanzproblem innerhalb von Deutschland dauerhaft beseitigen könnte: Die Geldschöpfung. Heutzutage funktioniert dieses über die Banken als so genannte Schuldgeldschöpfung, welche sich für die Banken als sehr lohnenswert darstellt – denn sie erhalten durch Nichts einfach ein großes Einkommen an den Zinsen hiervon. Doch warum sollte der Staat diese Funktionsweise einfach den Banken überlassen und dadurch seinen eigenen Schuldenberg vergrößern?

Stattdessen könnte der Staat selbst eine eigene Bank entwerfen, welche das benötigte Geld schöpft und damit dem Staat zur Verfügung stellt. Ganz ohne hohe Zinsbelastungen, welche die Geldnot von Deutschland nur noch weiter erhöhen. Voraussetzung für eine solche Geldschöpfung ist es immer, dass auch entsprechende Güter zur Verfügung stehen – denn andernfalls würde die Gefahr einer Inflation drohen und damit der Geldwert bald gegen Null tendieren. Doch diese Voraussetzung ist hierzulande ausreichend gegeben und viele Hersteller beklagen sich, dass die Lager durch eine zu geringe Kaufkraft der Deutschen gefüllt sind und sie wortwörtlich auf ihren Produkten sitzenbleiben. Waren und Dienstleistungen sind in ausreichendem Maße vorhanden, nur das nötige Geld zum Kaufen fehlt.

Die Vollgeldschöpfung ist natürlich auch mit gewissen Risiken verbunden, denn mit dieser muss sehr behutsam vorgegangen werden. Das bedeutet, dass der Staat hierfür genau abwägen muss, wieviel Geld benötigt wird und für welche Investitionen es verwendet werden muss. Auch die direkte Weitergabe des Vermögens an private Haushalte sollte bei einer Vollgeldschöpfung nicht stattfinden, da dieses nur allzu schnell zu einem Absinken des Wertes führen könnte.

Sinnvoll und am risikoärmsten wäre die Vollgeldschöpfung beispielsweise zum Einsatz in den gesundheitlichen Bereichen, wo es bereits seit Jahren Engpässe gibt. Hier mangelt es vor allem an Personal, was einen Einsatz des erschaffenen Geldes in einem doppelten Sinn berechtigen würde. Durch die Investitionen des Staates in diesem Segment könnten vermehrt Fachkräfte generiert werden, was gleichzeitig auch die Anzahl der Arbeitslosen senken würde. Die hierdurch Angestellten hätten mehr Geld zur Verfügung, würden die Kaufkraft steigern und damit auch der Wirtschaft zu Gute kommen. Gleichzeitig würden dadurch die Ausgaben des Staates für Sozialhilfe und Arbeitslosengeld gesenkt und die Steuereinnahmen erhöht werden. Und nicht zu verachten ist hier auch der positive Effekt für die Menschen, welche nun in einem ausreichenden Maße und mit genügend Zeit gepflegt werden könnten.

 

Über Andreas Kappler

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2 Kommentare

  1. „Sinnvoll und am risikoärmsten wäre die Vollgeldschöpfung beispielsweise zum Einsatz in den gesundheitlichen Bereichen, wo es bereits seit Jahren Engpässe gibt.“ BRAUCHT ALLERDINGS VIEL KREATIVITÄT UND ÜBE DEN EIGENEN SCHATTEN SPRINGEN. Auch im Ausbau und Unterhalt von wichtigen Infrastrukturen der Städte und Gemeinden wäre da noch viel sinnvolle Arbeitseinkommen zu verteilen.

  2. Nachdem ich die ersten 3 Absätze gelesen hab, musste ich aufhören, einfach weils Humbug ist… – es wiederholt nur die Lügen anderer die auf einer ausgedachten Scheinrealität basieren… – ee gibt weder Rassen, noch Nationalstaaten – und Geld ist auch nur Papier – bzw virtuelle Zahlen…

    Vor allem ist ja der Clou: – Wer Schuldet denn wem was ??? – Der Staat druckt das Geld, – Ihm gehört das Recht darauf – und er leiht es sich, von sich selbst !? (Klar gibt es auch „Auslandsschulden“ und Auslandskredite – aber das ist genau derselbe mist…) – und welche „Summe von Arbeit“ (Geld ist ja nix anderes als „Arbeit“ in Abstrakter Form als Tauschmittel) – das letztendlich bedeutet, – würde man das von sich selbst geliehene Geld, an sich selber zurückzahlen (Natürlich über Mittelmänner [Banken] die ordentlich mitkassieren) – natürlich kommt es auch drauf an – wie hoch der Währungskurs ist, wie hoch die Inflation…

    Wenn die Bundesbank z.b. einmal 3000 MRd Euro druckt, – sie „morgen“ herausgibt – haben wir ne fette Inflation, – und nen Brötchen kostet 10.000 Euro… – allerdings sind auch sämtliche Schulden schnell bezahlt, – und danach führt man einfach den Euro No 2 ein fertig…

    Oder man schafft Deutschland ab (muss eh sterben diese Nationalidentifizierung) und gründet 1 sec später etwas neues… – oder man ermittelt mal die Verbrechen der Personen (sofern es denn natürliche Personen sind) denen das Geld geschuldet wird, – und wenn diese dann enteignet und sie wegen Ihrer Zahlreichen verbrechen im Knast sitzen, ist es auch vorbei …

    Man kann natürlich auch Grundbesitz umwandeln (Phillosophisch gibt es soetwas eh nicht, und Ethisch ist das eh verkehrt) – uns vom Römischen Diktat befreien – und lediglich Nutzungsrechte (bei voller Haftung) aussprechen…

    Alles Altvermögen (was vor der Demokratie entstanden ist) – ist sowieso größtenteils Blutgeld…. und die ganze Infrastruktur wurde mit dem Leben eurer Vorfahren aufgebaut – sie haben sich die Finger blutig gearbeitet – zum Wohle einiger weniger…

    Man wird geboren, und in ein Monopolyspiel hineingeworfen – in dem alle Straßen und Häuser schon verkauft sind – und die die nicht zu den Erben gehören – haben lediglich Ihre Arbeitskraft – mit der sie sich ein, – eigentlich durch Geburt gegebenes Existenzrecht; – und damit auch das Recht auf Terretorium erst erarbeiten müssen – obwohl es eigentlich „Gottgegeben“ ist…

    Gewinne werden lediglich auf Kosten der Umwelt – und damit auf Kosten von Generationen gemacht…
    Und wenns denn mal zuviel wird mit der Verpestung, – und die Leute die Nase voll haben, – drohen die Unternehmen (siehe Tepco) einfach mit pleite – weil die Gewinne schon beiseitegeschafft sind…

    Sag doch einer mal der Erdölindustrie, sie sollen die Meere wieder vom Plastik befreien, und die zahllos verendeten Tiere zum Leben erwecken… – ja dann sagen se, können se nicht – unmöglich, und zu teuer…

    – Klingelts schon bei wem ? – Es ist alles eine riesige Verarschung… ein Komplettes Lawinensystem – darauf ausgelegt die Menschen in Knechtschafft zu halten…

    Versteht Ihr denn nicht, – das jeder Gewinn der auf Kosten der Umwelt gemacht wird, – langfristig ein Verlust für alle ist ? – Brauchen 80 Mio Leute wirklich 50 Mio Autos ??? – Welche Autofahrer ist imstande den Umweltschaden, durch Produktion, Nutzung und Verschrottung – auszugleichen ? – Natürlich keiner… – aber wenn keiner dazu imstande ist, – warum dürfen Sie dann die Umwelt verseuchen…

    Klar, wenn euch wer ans Auto will – geht Ihr gleich auf Barikaden – eine Abwehrhaltung die nachzuvollziehen, aber trotzdem ungerechtfertigt ist..

    Ihr alle – (auch ich) töten jeden Tag Menschen, Tiere, Kinder, und die Zukunft des Planeten – und das einfach durchs Konsumieren von dingen…

    Es gibt viele sehr einfache Lösungen, – die alles Verändern können… – wie z.b. Besteuerung nach Ökobilanz… – und zwar in der Höhe, die es Kostet, den entstanden Schaden zu beheben… – was die Unternehmen (da es unendlich viel teurer ist) dazu zwingt die Produktion umzustellen…

    Das ist die einzig wahre Krise… – gibt schliesslich nicht zu viele Planeten zum auswandern… – die Finanzkrise, etc… jedoch sind nur ausgedachte Schulden, die auf ausgedachten Geldsystemen und Gesellschaftskonstrukten basieren – ausgedacht dafür – noch mehr umzuverteilen, Grundstücke zu enteigenen, die Preise dafür zu drücken – und dann alles noch weiter zu Privatisieren… – es ist ein Angriff auf eure Freiheit – gesponnen durch lügen und manipulation…

    Die Freien Menschen jedoch kannten kein Wort für Grundbesitz oder Grenzen oder Nationalstaaten – sie wußten lediglich die Werte Ihrer Bezuggruppe, bzw Ihres Stammes Ihres Glaubens – und sie wurden mit Gewalt gezwungen die Römischen ??? Werte, Gesellschaftssysteme, anzunehmen…
    (Man lese mal die Überlieferungen des Römischen Generalls Tacitus)

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen weltweit – dieses System stürzen… Vlt ist es sogar eine Positive Wirkung im Kapitalismus… – da alles immer anspruchsvoller und komplexer wird, werden auch die Massen immer Schlauer… so daß das System an sich überflüssig wird…

    Das ist doch eigentlich auch der „Geist des Fortschritts“ – man erschafft Maschinen und Technik die dem Menschen die Arbeit abnehmen – ist das zu 100% (Umweltzerstörung nicht mit einbezogen) umgesetzt – also alles wird Automatisch erschaffen – bedeutet das – im Kapitalismus – lediglich: arbeitslose und arme – und das, obwohl alles in ausreichendem Maße vorhanden ist (Kleidung, Essen, Energie, etc…)

    Das heisst, das dann 7,8 Mrd der Menschen verhungern – und 200 Millionen – täglich essen, etc für 7,8 Mrd Menschen vernichten, weil der Lagerplatz nicht reicht…(die Hungernden haben schliesslich nicht gearbeitet)

    Spätestens jetzt sollte jeder erkennen können das die Ideologie der Arbeit, das Eigentumsrecht, das Geldsystem nicht in alle Ewigkeit so weitergehen können, und das man eigentlich drüber diskutieren müsste welche Produkte überhaupt gerfertigt werden dürfen – ohne eine positive Ökobilanz zu haben…

    Niemand wird euch eure UrUrEnkel ersetzten können, wenn sie an vergifteter Umwelt krepieren…

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