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Debeka: Datenaffäre soll mit Hotline gelöst werden

(CT) Die Debeka-Versicherung hat einigen Schaden an ihrem Ruf wegen der Datenhandelsaffäre nehmen müssen. Das Unternehmen geht jetzt in die Offensive und will eine unabhängige Aufklärung ermöglichen. Dafür wurde seitens des Unternehmens eine Hotline eingerichtet, welche von einem Anwalt betrieben wird, der sonst keine Mandate für die Versicherung bearbeitet. Dabei können Mitarbeiter entweder selbst ein Geständnis ablegen oder aber Fälle melden, in denen illegaler Datenhandel betrieben wird. Im Fall einer Selbstanzeige garantiert das Unternehmen arbeitsrechtlichen Schutz. Die Meldungen sollen dabei die Arbeit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unterstützen. Bei dem Fall der Debeka geht es um Adressenhandel im großen Stil.

Debeka will mit allen Behörden eng zusammenarbeiten

Die Versicherung habe, so wird ihr vorgeworfen, jahrelang Beamte beschäftigt, die ihnen die Kontaktdaten von frisch verbeamteten Mitarbeitern beschafft haben sollen. Verschiedene Behörden, die Bafin, die Staatsanwaltschaft Koblens sowie der rheinpfälzische Datenschutzbeauftragte, bemühen sich seit längerer Zeit darum, den Fall aufzuklären. Die Debeka versicherte, bei den Ermittlungen behilflich zu sein und so dazu beizutragen, dass dieser Fall aufgeklärt werde. Der Fall kursiert bereits seit Oktober in den Medien und sorgt immer wieder für großes Aufsehen. Auch andere Versicherungen sind seit dem ins Visier der Ermittler bekommen. Dabei werden in den kommenden Jahren wohl noch weitere Ermittlungen durchgeführt.

 

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