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Datenschützer sind misstrauisch gegenüber Telematik-Versicherung

(CT) Die S-Versicherung von der Sparkasse hat vor einiger Zeit bereits eine eigene Telematik-Versicherung vorgestellt. Dabei können Versicherte durch einen guten Fahrstil Geld bei der Versicherung sparen. Doch Datenschützer haben bedenken wegen der auszuwertenden Daten. In einem Bericht der Presseagentur DPA fordert der Landesdatenschutzbeauftragte aus NRW, dass die Kunden genau über die ausgewerteten Daten informiert werden. Außerdem sollen die Versicherungen sparsam Daten sammeln.

Blackboxen können bei Manipulation zur Wanze werden

Ein weiterer Bericht des Portals Heise Auto ist zudem sicherlich für viele Versicherte bedenkenswert. Demnach kann mit den kleinen Boxen, die bei einer Telematik-Versicherung im Auto installiert werden, nicht nur das Fahrverhalten sondern auch der Ort an dem sich Personen aufhalten erfasst werden. Weiterhin berichtet die Seite, dass sich mit einer einfachen Manipulation das Gerät zu einer Wanze umfunktionieren lässt. Dazu sind die Login-Daten des eigenen PC’s, des Smartphones und natürlich auch die Daten der Box notwendig. Die S-Versicherung verspricht unterdessen, dass der Schutz des Autofahrers gewährleistet werde. Von der Telematik-Versicherung profitieren nicht nur die Versicherer, sondern auch Mobilfunk-Unternehmen. Immerhin müssen die Daten von der Blackbox an das Unternehmen übertragen werden. Dafür gibt es unter anderem Anstrengungen seitens des britischen Telekommunikationsunternehmens Vodafone. Dieser versucht zusammen mit dem Versicherungsunternehmen AIG passende Telematik-Lösungen für Europa zu erarbeiten.

 

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