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Daten von 4,6 Millionen Snapchat-Kunden gestohlen

(CT) Für Nutzer des Onlinedienstes Snapchat beginnt das Jahr 2014 gleich einmal mit einem großen Skandal. Über eine Sicherheitslücke, die den Betreibern sowie auch der Öffentlichkeit bereits seit Wochen bekannt ist wurden offenbar 4,6 Millionen Kundendaten abgegriffen. Der Angriff scheint jedoch eher ungefährlicher Natur zu sein. Eigenen Angaben zufolge wollen die Hacker damit auf den Umgang des Betreibers mit Sicherheitslücken und Problemen hinweisen. Dieser sei nämlich eher schlecht. Mittlerweile soll das Problem allerdings behoben sein, sodass Kunden nicht befürchten müssen, dass noch weitere Hacker sich an den Servern über die gleiche Lücke versuchen. Snapchat hat mittlerweile eine Stellungnahme zu dem Vorfall veröffentlicht. Darin verspricht das Unternehmen in Zukunft weitere Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheitsprobleme in den Griff zu bekommen.

Die Angabe der Telefonnummer ist optional

Weiterhin weißt Snapchat darauf hin, dass es nicht unbedingt notwendig ist, die eigene Handynummer anzugeben. Die Möglichkeit dies zu tun sei optional, verbessere aber die Möglichkeiten über den Dienst Freunde zu finden. Schon öfter gerieten Chatdienste in die Kritik, weil die eigene Handynummer sowie das eigene Adressbuch dem Dienst zugänglich gemacht wurden. Unter anderem Facebook sowie WhatsApp standen dafür in der Kritik. Unter anderem Apple hat darauf reagiert und Mechanismen im eigenen mobilen Betriebssystem eingebaut, die den Nutzer vor Herausgabe der Daten fragen, ob dieser diesem wirklich explizit zustimmt.

 

Über Christoph Till

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