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Commerzbank: Immobilienpreise 10 % zu hoch

Wer in Deutschland von einer neuen Wohnung oder gar einem eigenen Haus träumt, der wird schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Schuld daran sind die Immobilienpreise, die mancherorts jenseits von Gut und Böse liegen.

Selbst auf dem Land grenzt es allmählich an eine Unmöglichkeit, umzuziehen oder sich gar den Wunsch eines Eigenheims zu verwirklichen. Die Preise liegen hoch. Sehr hoch. Laut einer neuen Studie der Commerzbank sogar zu hoch.

Das ist zwar auch das Empfinden vieler Wohnungssuchender doch nun haben wir es auch noch Schwarz auf Weiß. Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gegenüber erklärte die Commerzbank am 28. Februar, dass die Preise für Häuser in der Stadt und auf dem Land mittlerweile um durchschnittlich 10 Prozent zu hoch liegen.

Dieser Wert entspring einem neuen Rechenmodell, in dem die Bank die tatsächlichen Häuserpreise zahlreichen volkswirtschaftlichen Faktoren gegenüberstellt. So spielen in der Studie unter anderem die Baukosten, das Pro-Kopf-Einkommen, die Realzinsen, die Arbeitslosenquote und die demografische Entwicklung in Deutschland eine erhebliche Rolle.

Der Preis, der ein Haus kosten dürfte, berücksichtigt man eben jene Faktoren, liege deutlich unter den aktuellen Marktpreisen. Während die Verbraucher nach Luft jappsen und diesen traurigen Tatsachen nur zustimmen können, zeigen sich die Immobilienpreise davon unbeeindruckt. Im Gegenteil. Geht die Prognose der Commerzbank auf, dann steigen die Immobilienpreise in den kommenden Jahren deutlich weiter.

Wann die Preise für Immobilien wieder sinken, ist in keiner Weise abzusehen, denn die Nachfrage boomt und die Zinskonditionen für Hausbau sind so günstig wie schon lange nicht mehr. Deshalb dürften die Preise erst wieder rückläufig sein, wenn der Kredit für die eigenen vier Wände dank höherer Zinsen wieder anzieht.

Über Nicole Saelzle

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