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Bitkom möchte mit Erlösen aus Frequenzversteigerung den Breitband-Ausbau vorantreiben

(CT) Der Breitband-Ausbau stellt die Anbieter von DSL und Mobilfunk immer wieder vor neue Herausforderungen. Speziell im finanziellen Bereich ist die Bereitstellung von schnellen Internetzugängen für die einzelnen Anbieter sehr teuer. Deshalb sollten, so teilte der Branchenverband Bitkom mit, die Telekommunikationsunternehmen beim Ausbau unterstützt werden. Der Verband teilte über den derzeitigen Präsidenten Dieter Krempf mit, dass die Erlöse aus Frequenzversteigerung zur Unterstützung für den Ausbau von schnellem Internet in den ländlichen Regionen genutzt werden könnten. Der Bund habe in der Vergangenheit durch die Liberalisierung des Marktes 60 Milliarden Euro mit der Versteigerung von Funkfrequenzen verdient. Zukünftige Versteigerungen sollten deshalb im Bereich des Geldes zweckgebunden erfolgen, um die wirtschaftlichen Löcher, speziell den Ausbau von Breitband auf dem Land, voranzutreiben.

Kosten werden in den nächsten Jahren deutlich steigen

Ein Grund, warum Krempf dieses Statement machte war unter anderem das von der Bundesregierung gesetzte Ziel, dass bis 2018 flächendeckend 50 Megabit pro Sekunde an Geschwindigkeit verfügbar sein sollen. Das sei heute rein wirtschaftlich gar nicht machbar. Außerdem sei für den Ausbau von Gigabit-Netzen ein völlig neues Glasfaser-Netz von Nöten, welches ebenfalls viel Geld kosten werde. Insgesamt wären zum Erreichen der Ziele rund 80 Milliarden Euro laut Bitkom nötig. Der Branchenverband hatte bereits zuletzt mit hohen Zahlen für Aufsehen gesorgt. So würde die Versorgung der letzten fünf Prozent der noch nicht an Breitband angeschlossenen Haushalte 3850 Euro pro Haushalt kosten.

 

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