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Bekennerschreiben: Der Hackerangriff auf Vodafone war auch ohne Insider-Wissen möglich

(CT) Der Datendiebstahl bei Vodafone beschäftigt weiterhin die Medien und sorgt für heftige Diskussionen. Zwei Millionen Datensätze wurden dabei geklauft, die auch viele persönliche Daten enthielten. Eine Nutzergruppe mit dem Namen Team_L4w hat jetzt an diverse Blogs ein Bekennerschreiben verschickt. Der demnach gefasste mutmaßliche Täter soll, so besagt es das Schreiben, nicht schuldig an dem Diebstahl sein. In dem Schreiben outet sich die Hackergruppe, dass sie selbst den Angriff durchgeführt haben. Dabei bestätigte die Gruppe, dass tatsächlich die von Vodafone aufgeführten Daten gestohlen wurden. Bei manchen Kunden wären weiterhin Vermerke wie „steht unter gesetzlicher Betreuung, gesetzliche Betreuerin ist Name/Adresse ect.“ gefunden worden.

Daten sind auch ohne Insiderwissen zu haben gewesen

Gleichzeitig widersprach die Hackergruppe, dass die Daten lediglich mit Insiderwissen zu haben gewesen sind. Stattdessen seien die Daten auf einem schlecht gesicherten Server leicht zu finden gewesen. Der Tatverdächtige habe nichts mit dem Angriff zu tun. Stattdessen sei lediglich sein Computer bei einem Besuch mit Schadsoftware infiziert worden. Die Angreifer nutzten den Rechner als Tor zu den Vodafone-Servern. Sie hätten dabei einen Moment genutzt, indem der Betroffene nicht an dem Computer gewesen sei, um einen Kunden zu betreuen. Währenddessen haben die Hacker die Schadsoftware auf seinem Rechner eingespielt. Dann sei der Hackerangriff bei dem Hacker-Team über den Computer passiert. Die Daten wurden anschließend auf dem Gerät von dem Verhafteten zwischengespeichert. In erster Linie, so äußerten sich die Hacker, sei der Angriff dazu gewesen um zu demonstrieren was passiere, wenn Daten ungesichert auf den Servern von Vodafone liegen. Die Daten sollten zu keinem Zeitpunkt veröffentlicht oder in falsche Hände weitergegeben werden. Der Download sei jedoch zwei Mal mehr erfolgt, als das Team Mitglieder hat. Entsprechend hätten auch zwei Unbefugte andere Nutzer die Daten heruntergeladen und im Internet weiterverbreitet. Noch ist nicht bekannt ob die angeblichen Bekenner wirklich diese sind. Vodafone selbst hat kann das ganz einfach überprüfen, da sowohl Datum und Uhrzeit von dem Hackerangriff durch die Angreifer bekannt gegeben wurden.

 

Über Christoph Till

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Ein Kommentar

  1. Wie schon bei der verlinkten Quelle geschrieben – dieses Bekennerschreiben ist Mumpitz.

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