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AVM begrüßt Anhörung der Bundesnetzagentur zum Routerzwang

(CT) Verschiedene Internetanbieter zwingen ihre Kunden dazu, bestimmte Routermodelle zu nutzen. Die jeweiligen Anschlüsse können dann nicht mit der eigenen Wunschhardware betrieben werden. Der Bundesnetzagentur ist das ein Dorn im Auge, weshalb sie jetzt Anhörungen mit verschiedenen Providern durchführt. Bis zum 6. November haben Anwender, Verbände, Industrie und Verbraucher die Möglichkeit, Gedanken und Stellungnahmen zu dem Routerzwang abgeben. Dafür gibt es vorgefertigte Unterlagen, anhand derer die Behörde die Meinung erfassen möchte. Das Unternehmen AVM begrüßt die Vorgehensweise der Bundesnetzagentur. Kritik übt das Unternehmen allerdings an den Netz­abschlussgeräten als Alternative für die TAE-Dose. Letztere sei das größte Modelle für den liberalisierten Telekommunikationsmarkt.

Alle Zugangswege brauchen einen einheitlichen Netzabschlusspunkt

Die Bundesnetzagentur will mit seinem Vorstoß mit dem Netzabschlussgeräten dafür sorgen, dass ein Netzabschlusspunkt für alle Zugangswege gegeben ist. Jedoch ist der technische Aufwand für eine solche Umstellung sehr hoch und sorge laut AVM dafür, dass die herausragende Bedeutung von DSL nicht berücksichtigt werde. Im Bezug auf den Routerzwang sagte das Unternehmen, dass dies auf Kosten der Innovationen im Bereich des Routermarktes gehe. Als Beispiel führte AVM dabei den Mobilfunkmarkt an, bei dem offene Schnittstellen der Motor seien. Die Bundesnetzagentur solle eine faire Entscheidung treffen, damit weiterhin ein fairer Wettbewerb möglich ist. Die erste Beschwerde der Bundesnetzagentur erfolgte Ende September. Seitdem arbeitet die Agentur daran, hier eine Klärung herbeizuführen.

 

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