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Amazon streicht Niedrigpreis Regelung für Händler

innenansicht-mit-logo-leipzig-logistikzentrum-26(ARK) Bislang galt für Amazons Händler stets die Regel, die verkaufte Ware muss bei dem Online Versandhaus stets zum niedrigsten Preis angeboten werden. Diese Vorgabe soll in Zukunft so nicht mehr gültig sein.

Amazon gilt als Primus der Internet Versandhäuser. Binnen weniger Jahre hat sich der Händler zu einem Global Player entwickelt. Um diese Marktstellung zu erreichen und auch zu halten, muss der Fokus stets auf den Kunden ausgerichtet sein. Die Kundenzufriedenheit steht sozusagen ganz oben auf der Amazon Agenda. Dass diese Firmenphilosophie dann auch auf Kosten der Belegschaft oder der eingebundenen Händler ausgetragen wird, ist seit einiger Zeit, spätestens nach der Bekanntmachung der Arbeitsbedingungen in den Medien.

Inzwischen hält auch das Kartellamt ein Einschreiten für angebracht. Grund ist die bis noch vor Kurzem gültige Geschäftsbedingung, dass Händler ihre Ware nirgendwo anders günstiger anbieten dürfen als bei Amazon. Die Aufsichtsbehörde sieht hier die Gefährdung hin zu einer Monopolstellung, da kleinere Händler so verdrängt werden könnten.

Inzwischen teilt das Unternehmen mit, dass es diese Preispolitik nicht mehr durchsetzen und den Händlern eine freie Angebotswahl zugestehen werde.

Bildquelle: Amazon.de

Über Arno Kuss

Freiberuflicher Redakteur, Autor und Storyteller. Themenschwerpunkte: Zeitgeist, Gesellschaft und Umwelt. Für mich zählt die Geschichte in der Meldung. Google+

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