Startseite / News / Allianz macht Versicherung für Elementarschäden in Ostdeutschland teurer

Allianz macht Versicherung für Elementarschäden in Ostdeutschland teurer

 

(CT) In der DDR galt eine Pflicht zum Abschließen einer Elementarversicherung. Diese sicherte die Bürger auch gegen Hochwasserschäden ab. Nach der Wende hat die Allianz diese Verträge übernommen und zu den gleichen Konditionen weitergeführt. Offenbar sind diese nun der Versicherung zu teuer, denn das Unternehmen hat den 15000 betroffenen Versicherten den Vertrag gekündigt. Dabei handelt es sich um eine Änderungskündigung, welche die Versicherung gegen Elementarschäden zu einem teureren Preis möglich macht. Kunden in der höchsten Hochwasser-Gefahrenzone 4 die weiterhin versichert sein wollen müssen 150 Euro mehr pro Jahr zahlen und eine Selbstbeteiligung von 3000 Euro im Schadensfall leisten. In der Gefahrenzone 3 wird es hingegen 100 Euro teurer und die Selbstbeteiligung beträgt 1500 Euro.

Entscheidung muss bis zum 31. Oktober fallen

Kunden haben jetzt bis Ende Oktober die Wahl, ob sie weiter zu den neuen Konditionen versichert sein wollen oder ob der Vertrag auslaufen soll. Entscheiden sie sich gegen die Versicherung, läuft sie zum ersten Januar aus. Es gibt noch eine Gruppe von 2800 Kunden, deren Daten aus der DDR nicht ausreichen um ihnen ein neues Angebot zu offerieren. Sie sollen sich jetzt mit der Versicherung in Verbindung setzen um neue Bedingungen auszuhandeln. Die Allianz rechtfertigte die Änderungen damit, dass die Versicherung weiterhin für alle bezahlbar sein müsse. Insgesamt seien auch lediglich fünf Prozent aller Versicherten betroffen. Die Wohngebäudeversicherung, welche die Elementarversicherung beinhaltete, übernahm damit 450000 Kunden. Die Versicherungen sind im Vergleich zu den anderen Anbietern sehr günstig.

 

Über Christoph Till

Check Also

Bild Immowelt-Kampagne

Sponsored Video: Mit immowelt.de sorgen- und stressfrei auf Wohnungssuche

Sicherlich kennen Sie das Problem, das sich wie ein unüberwindbar erscheinende Hürde bei der Wohnungssuche …

3 Kommentare

  1. Wer hat die irreführende Überschrift gesponsert?

    • Sehr geehrter Herr Waldbauer,
      ich kann Ihnen versichern, das dieser Beitrag oder der Beitragstitel nicht gesponsert wurden. Sponserd Beiträge, bekommen bei uns eine Werbekennzeichnung.
      Mit herzlichsten Grüßen
      Andreas Kappler

  2. „Es gibt noch eine Gruppe von 2800 Kunden, deren Daten aus der DDR nicht ausreichen um ihnen ein neues Angebot zu offerieren. Sie sollen sich jetzt mit der Versicherung in Verbindung setzen um neue Bedingungen auszuhandeln.“

    Ich hoffe doch dass die Allianz trotzdem von sich aus versucht diese Kunden zu erreichen und alles zu klären und nicht einfach jeden kündigt der das Pech hat diesen Aufruf zu verpassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.