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2013 war ein sehr teures Jahr für Versicherer

(CT) Viele Naturgewalten plagten im Jahr 2013 die Deutschen und sorgten auch dafür, dass Versicherungen zur Kasse gebeten wurden. Für das Hochwasser, die verschiedenen Stürme und auch den starken Hagel im Süden Deutschlands mussten die Versicherer, so hat der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft ermittelt, insgesamt rund sieben Milliarden Euro zahlen. Hinzu kommt, wie der Verband bekannt gab, dass insgesamt zwei Millionen Schadensmeldungen innerhalb weniger Monate abgearbeitet werden mussten. Insgesamt ist 2013 aber kein besonders hohes Jahr, sondern ein Zustand, der in den letzten Jahren öfter aufgetreten sei. Beispielsweise habe das Jahr 1990 und auch das Jahr des Elbehochwassers 2002 ähnliche Summen hervorgebracht.

Große Investitionen waren wegen des Hochwassers nötig

Besonders das Juni-Hochwasser an Elbe und Donau machte den Versicherungen zu schaffen. So wurden beispielsweise große Fabrikhallen angemietet, in denen Autos begutachtet wurden. Besonders die Sachversicherungen mussten finanziell bluten und zahlten insgesamt 3,1 Milliarden Euro an die eigenen Versicherten aus. Das Junihochwasser kostete die Versicherungen insgesamt 1,8 Milliarden Euro. Das betrifft allerdings nur die Schäden an den Gebäuden. Die Unwetterschäden an Fahrzeugen beliefen sich insgesamt auf 1,5 Milliarden Euro. Der GDV weißt darauf hin, dass in den nächsten Jahren es zu einer Steigerung der Naturkatastrophen kommen könne. So könnte die Anzahl der Sturmschäden in den nächsten Jahren um bis zu 50 Prozent zunehmen. Auch die Anzahl der Flutschäden könne sich bis zum Ende des Jahrhunderts verdoppeln.

 

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